Serviceintervall Kawasaki ER6F

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  • Hallo zusammen


    Werde mich danach noch richtig vorstellen. Nur kurz bin der Joel (18) und habe die gedrosselte Kawasaki ER6F von meinem Bruder übernehmen dürfen Bj. 2016


    Ich habe aktuell etwa 30000km auf dem Tacho d.H der 30t'er stände langsam an. Ich habe mir nun die Frage gestellt, ob diese 6000er Intervalle wirklich von Nöten sind? Ich würde sicherlich immer mal wieder den Ölstand checken und von nöten etwas nachkippen und da wollte ich mich bei euch mal so erkundigen wie ihr das handhabt? Verkaufen werde ich die gute wohl auch nicht mehr, d.H "Checkheft gepflegt" braucht sie auch nicht mehr sein.


    Gruss Joel

    Einmal editiert, zuletzt von joelhzz ()

  • ich war mal Profi,habe alle Reisbrenner und Ducati/Cagiva täglich auf meiner Bühne gehabt.

    Bei den meisten Marken/Mopeds sind die 6000er kleine Inspektionen.Das größte was da getan wird ist der Ölwechsel,die meisten größeren Aktionen fallen nicht dann an.

  • Kawasaki hat die ER beim Öl sehr knapp gehalten. Da würde ich lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig nach dem Öl schauen. Gilt auch für den Wechselintervall. Wenn du es selber machst, sind das beim Castrol 10w50 Power 1 gerade einmal 8,00 €/l x 2,5 L = 20,00 € zzgl. 10,00 € für den Filter. Die 30,00 € kann man doch alle 6.000 km investieren. Ist einiges billiger, als ein neuer Motor. Die Ventile hätten bei 24.000 km geprüft werden sollen, also zeitnah machen.

  • Kawasaki hat die ER beim Öl sehr knapp gehalten. Da würde ich lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig nach dem Öl schauen. Gilt auch für den Wechselintervall. Wenn du es selber machst, sind das beim Castrol 10w50 Power 1 gerade einmal 8,00 €/l x 2,5 L = 20,00 € zzgl. 10,00 € für den Filter. Die 30,00 € kann man doch alle 6.000 km investieren. Ist einiges billiger, als ein neuer Motor. Die Ventile hätten bei 24.000 km geprüft werden sollen, also zeitnah machen.

    Ja Öl kontrolliere ich sowieso alle 1000km. Das Öl+Filter wird ja sowieso immer beim Service gewechselt.


    Nun ist halt meine Frage viel mehr, soll ich wirklich alle 6000km zur Inspektion, wenn ich selber alle 4000-6000km das Öl+Filter wechsle?


    Das heisst jetzt zum 30000er, dann 36000 etc. Oder reicht es wenn ich sage mal alle 8000-10000km einen Service machen lasse (Öl+Filter wechsle ich wie gesagt dazwischen selber).


    Wegen dem Vetilspiel sollte schon gemacht worden sein. Lange Geschichte kurzgehalten : Motorrad wurde für den grossen Service (24000er) und Überwinterung zum Mech gebracht, Motorrad viel von Hebebühne, Mech hat Schaden übernommen.


    Dabei wurde auch eben grosser Service+Ventil etc. eingestellt.

  • Hallo Joel,

    frage 1000 Biker und bekomme so viele Antworten,

    Wenn ich mich an die Intrvalle halten würde, wäre ich alle 3 Monate in der Werkstatt.. wer soll das bezahlen.

    Also, so lange Garantie war habe ich mich daran gehalten, danach genau das gemacht, was du fragst.

    Ich habe einen guten Draht zu meiner Werkstatt, die sehen mich andauernd, aber meist zum Reifen wechseln.

    Du solltest wissen, bei welchem Kilometerstand was dran ist, damit deine Kleine lange hält. Hier sind einige, die empfehlen, bestimmte Dinge früher machen zu lassen…. Ich habe mich an die Vorgaben von Kawa gehalten und alles super. Übrigens, meine 2016er habe ich 2017 mit 624 km erstanden…. Heute hat sie ca. 135.000 auf der Uhr und ich hatte noch nie etwas außergewöhnliches dran.

    Also, hau rein und viel Spaß

    Woher soll ich wissen, was ich denke,

    bevor ich höre, was ich sage? :bier

  • Meine ist bj2007...

    Jährlich Ölwechsel, alle 2jahre reifen, alle 20tkm Kettensatz, alle 25tkm Ventile einstellen, alle30tkm Bremsbeläge... zwischendurch mal simmerringe der Gabel oder einen Bowdenzug wechseln ...was will kann denn in der Durchsicht? Scheibenwischer, Reifendruck?

    Gruß Helge

  • Nun ist halt meine Frage viel mehr, soll ich wirklich alle 6000km zur Inspektion, wenn ich selber alle 4000-6000km das Öl+Filter wechsle?

    Sollen sollst du gar nix.


    In einer aufmerksamen Werkstatt werden nebenbei schon meist bei Abgabe offensichtliche Dinge festgestellt, die dem Kunden erstmal egal sind: Falsche Kettenspannung, schwergängige Züge, schadhaftes Lenkkopflager, verschlissener Steuerkettenspanner oder Kupplung und manchmal noch anderes. Fahr' damit weiter und bleibe damit mehr oder weniger glücklich, je nach dem.


    Sehr sehr selten, ist aber auch schon vorgekommen, wurden gerade noch rechtzeitig lebensgefährliche Defekte festgestellt. Deshalb muss man nicht paranoid werden und wenn man selbst die Technik versteht und aufmerksam im Auge behält, spricht nichts gegen einen Verzicht auf die Zwischendurchsichten.


    Viele wundern sich dann aber, wenn nach 15 TKM oder noch mehr die Liste der Verschleißteile dann doch sehr lang wird und die Rechnung unerwartet ins Kontor haut.


    Hängt also immer davon ab, wie viel man über die Technik weiß oder lernen will und wie intensiv man sich damit befasst. Die Antwort musst du dir halt selbst geben und mit den Konsequenzen leben.

  • Ich bin jetzt ca 250.000km mit 3 Versys gefahren. Ich mache Ölwechsel alle 12000km und alles andere alle (Ventile, Zündkerzen, Lufi gleichzeitig) alle 36000km. Gucken nach Ölstand, Gabel Dichtigkeit, Kettenkit und Reifen natürlich regelmäßig.

  • Wer Platz, Zeit und Werkzeug hat, kann gut seine Durchsichten selber machen.

    Öl jährlich wechseln, den Rest nach Vorgabe oder wenn der TÜV fragt, z.B Bremsflüssigkeit, Kette, Bremsen....

    Gruß

    Helge

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