Beiträge von ER6-Treiber

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    Klingt nach einem kapitalen Motorschaden.


    Ein Schuß ins Blaue: Pleuellagerschaden.


    Ich würde erst mal das Öl rauslassen, da kommen vermutlich schon Späne mit und es riecht nach Metall.


    Selbst wenn nicht, am Aufmachen geht kein Weg vorbei.

    Und ja, das Ding noch mal anzumachen ist die denkbar schlechteste Idee, die man haben kann.

    Was sagt denn das Protokoll der AU?


    Sollte ja kleiner 0,3 % vol. CO für ein Mopped Bj. 2016 sein.


    Darüber bedeutet auf jeden Fall mal, dass das Gemisch zu fett ist. Die Frage ist also: Warum?


    MfG

    Hallo,

    Dein Einsatzzweck ist nun gar nicht meine Welt, also fehlt mir für viele Punkte die Erfahrung, um einen fundierten Rat zu geben.


    Allerdings würde ich einen Windschutz nur sehr ungerne an Lenker/Gabel montieren. Das hat immer nachteilige Einflüsse auf das Fahrverhalten. Wie stark hängt immer von der Kombination Anbauteil/Mopped ab.


    Daher würde ich an deiner Stelle zumindest eine "f" nahmen und der eine Spoilerscheibe verpassen.

    Sollte es mit Koffern Probleme geben, lassen die sich sicher durch ein gutes Federbein reduzieren.


    Denke aber, das andere hier im Forum die ERNA bereits so einsetzten, wie dein Plan ist. Die wissen sicher mehr und werden sich melden.


    Gruß

    Da du zwischen Einmotten und auspacken keinen Kilometer fährst ist es entweder egal, wann du den Ölwechsel macht, oder es gibt einen anderen Grund als die Fahrleistung den Zeitpunkt des Ölwechsels vor, oder nach dem Winter festzulegen.


    Und, ja den gibt es.


    Das Motoröl hat nicht nur die Aufgabe, den Motor zu schmieren (ohne jetzt darauf einzugehen, wie wo oder warum).

    Das Motoröl trägt auch einen wichtigen Teil zu Kühlung thermisch hoch belasteter Teile (z.B. Kolben) bei. Es sorgt für gleichmäßige Temperaturen im Motor.

    Das Motoröl bindet Verbrennungsrückstände die über den "Blowby" zwischen Kolben und Zylinder in das Motorgehäuse gelangen.


    In diesen Gasen sind Stoffe enthalten, die Korrosion verursachen. Damit das nicht passiert, haben die Öle Additive, die solche Stoffe binden, ehe sie Schaden anrichten können. Mit jedem gefahrenen km steigt natürlich die Belastung des Öls mit solchen Stoffen.


    In der Folge ist es also durchaus sinnvoll, den Ölwechsel vor der Einmottung durchzuführen und dann den Motor noch etwas laufen zu lassen, oder mal kurz um den Block zu fahren und das frische Öl im Motor zu verteilen.


    Allerdings muss man auch wissen, dass die heutigen Motoren wesentlich dichter sind als die alten aus den 60er, 70er, oder 80er Jahren. Es gelangen also pro km wesentlich weniger Schadstoffe in das Öl. Auf der anderen Seite wurden die Additive auch weiter entwickelt und können diese Stoffe besser "entschärfen". Den Abrieb im Motor kann man heute ignorieren. Wäre das anders, hätte ein Motor aus einem Golf IV nach 200.000 km nicht mehr die gleichen Toleranzen an den Lagern wie ein neuer Motor - habe ich mal in einer Autozeitschrift gelesen.


    Es macht also wenig Sinn, das Öl zu wechseln, nur weil das Motorrad jetzt mal einige Monate in der Garage steht.

    Wenn der Ölwechsel ohnehin demnächst fällig wird, würde ich ihn etwas vorziehen und den Ölwechsel vor dem Winter durchführen.


    Hoffe, es hilft ein wenig weiter.

    Na, dann will ich mal nett sein, Troll hin, Mädel ohne Ahnung her, egal.


    Alles, was sich heute Motorrad nennt und irgend was nach 1990 für den Gebrauch auf der Straße gebaut wurde, ist ein Viertakter. Diese brauchen ausreichend Motoröl in der Ölwanne - siehe Schauglas - und Benzin. Beim Benzin gilt "alles außer Diesel und Jet Fuel A1". Na ja, manche der älteren mögen wegen ihrer Plastikteile im Spritsystem kein E10.


    Wenn beides in ausreichender Menge vorhanden ist, fährt die Kiste. Die meisten käuflichen Zusätze für Benzin oder Öl helfen nichts, schaden aber nur dem Geldbeutel. Dem Motor sind sie meist völlig egal. Manchmal helfen sie dem Gefühl des Fahrers, nennt sich dann Einbildung. Messungen ergeben nur sehr selten einen nachweisbaren, dann meist sehr kleinen Effekt.


    Ist was nicht i.O. mit dem Motor => jemanden fragen, der sich mit so was auskennt. Meist die nächste Werkstatt.

    Kann eigentlich nur wegen dem Namen sein. alles Andere....


    Ich bin damals mal eine YB8 für eine Zeitschrift gefahren, was ein scheiß Bock. Scheiß Bremse, scheiß Fahrwerk und wurde so heiß unter dem Kleid, dass ich wegen kochender Vergaser auf Reserve geschaltet habe, weil der Motor kein Gas mehr angenommen hat. Wie man einen FZR 1000 Motor nur so vergewaltigen kann.


    Wenn jetzt ein paar Kawa-Ingenieure unter dem Namen was ordentliches basteln soll es ja recht sein.

    Das die Pumpe nicht läuft, kann auch an einem defekten "Umfallsensor" liegen. Hab mal eine ZX10R bekommen, die lief zwar mit Startpilot, ohne aber nicht. Der Neigungssensor war schlicht um 180 Grad falsch herum eingebaut. Kawa hat dort zwar die Benzinpumpe ausgeschaltet, nicht aber die Zündung.


    Ehe ich eine neue Pumpe kaufe, würde ich erst einmal eine 12V Spannung direkt an die Pumpe anlegen. Wenn Sie dann nichts sagt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das die Pumpe wirklich defekt ist. Bitte darauf achten, dass es wirklich Plus und Masse ist und nicht das Signalkabel für die Tankanzeige - die müsste eigentlich in den gleichen Stecker laufen.


    Viel Erfolg


    Ansonsten bin ich in guter Gesellschaft und verweise auf meine Signatur :lol:

    https://mo-web.de/artikel/technik/motoren-einfahren/

    Schöner Artikel, hab glaube ich nicht viel was anderes gesagt.

    Einfahren??? Lange her, dass das wirklich so umfangreich wie von den Herstellern angegeben erforderlich war.

    Die heutigen Fertigungstoleranzen sind so gut, dass ein klassisches "Einfahren" der Lager und Berührungsflächen kaum noch erforderlich ist. Ein wenig "Feinschliff" ja, vor allem die Kolbenringe sollten an der Auflage zur Zylinderwand etwas Fläche bekommen, um mehr Wärme übertragen zu können. Aber sonst?


    Viel wichtiger ist es, das der Motor zu Fahrtbeginn erst einmal von Kopf bis Ölwanne etwas durchgewärmt wird. Zum einen, damit das Öl ausreichend Temperatur hat und zweitens, damit die Maße auf Grund der unterschiedlichen Ausdehnung von Stahl und Alu passen.


    Dann kannst Du auch einem neuen Motor ohne Bedenken Drehzahl zumuten. Was in der klassischen Einfahrzeit zu vermeiden ist, ist eine länger anhaltende hohe thermische Belastung durch Vollgasstrecken - Kolbenringe.

    Auch eine Vollgasbelastung im untertourigen Bereich - bei der ERNA würde ich mal so bis knapp 3.000 U/min ansetzten, VULCAN vermutlich etwas weniger - mögen Motoren nicht wirklich.


    Was soll sich auch "Einlaufen", wenn die Pleuel keine Berührung zur Kurbelwelle haben und auf einem Ölfilm schwimmen? Gleichens gilt für Nockenwellen und Kopf. Durch die sehr gute Fertigungspräzision passt das heute einfach von Beginn an und muss nicht mehr wie in den 50er oder 60er Jahren durch vorsichtige Abnutzung passend gemacht werden.

    Hallo,

    das geschilderte Problem kann natürlich viele Ursachen haben. Ein neue Einspritzanlage schadet natürlich nicht, vor allem nicht dem Geldbeutel des Kawa-Händlers.....


    Meiner Erfahrung nach macht alter Sprit gerne Probleme, wie die beschriebenen. Da es fast nichts kostet, würde ich den alten Sprit absaugen und frischen einfüllen. Den alten Sprit kannst du immer noch in deinem Auto "entsorgen". Wenn er sich dort mit ausreichend frischem Sprit mischt, ist das kein Problem.


    Wenn das nicht hilft, beginnt halt die Fehlersuche.

    Aber eine defekte Einspritzanlage?????


    Alleine die Aussage "kein Service => defekte Einspritzanlage". Als wenn irgend ein Händler die Einspritzanlage bei einer Inspektion "warten" würde. Die fasst keiner an, so lange kein Fehler auftritt.

    Hallo, hier kommen endlich meine Messergebnisse.

    Vom Stand ohne Last und wenn ich mich rauf setze, federt meine 30mm ein. Und nicht mehr.

    Passt doch. Die noch fehlenden 10mm wirst du finden, wenn du das Hinterrad komplett entlastest. Also auf den Seitenständer ziehst, hinten hoch hebst, oder mit einem Zentralständer aufbockst.

    Wenn es jetzt "weicher" werden soll hilft nur ein neues, "extra weich" ausgelegtes Federbein z.B. von Wilbers. Im WHB habe ich nichts über die Zerlegung des Originalen gefunden, sonst hättest du da ein dünneres Öl einfüllen können.


    Aber ACHTUNG:

    Ich wage zu behaupten, dass eine so weiche Auslegung den Fahreigenschaften abträglich ist. Zumal, wenn sie nur auf der Hinterhand eingesetzt wird. Wenn hinten weich, dann auch vorne ein dünneres Öl.


    Meine Empfehlung:

    Lass es, das verschlimmbessert nur die Fahreigenschaften einer ER.

    Wenn es ganz soft sein soll, hilft der Kauf einer Transalp oder so was in der Art.

    Hallo,


    alte Kunststoffteile kann man nicht wieder "in Ordnung" bringen. Die Schäden entstehen hauptsächlich durch UV-Einwirkung und z.T. durch Ausgasen von Weichmachern. Bekommst du beides nicht mit irgend welchen Mittelchen wieder rein, oder die zerstörten Molekülketten wieder zusammen geflickt.


    Optisch hilft Amor All oder ein ähnlicher Kunststoffpfleger, aber eben nur optisch und meist nicht lange. Die sind für eine vorsorgliche Pflege gedacht. Quasi so etwas wie eine Sonnencreme. Die hilft auch nur, wenn du sie vor dem Sonnenbad aufträgst und regelmäßig nachlegst.


    Deine Teile sind definitiv mechanisch beschädigt. Aufarbeiten in irgend einer Weise geht nicht. Wie soll z.B. die fein strukturierte Oberfläche wieder hergestellt werden? Da hilft nur ein Austausch.


    Da die VK-Teile meist aus ABS, einem Thermoplast, sind, werden sie beim Erhitzen einfach die Form verlieren und letztlich bei ausreichend Temperatur als Pfütze im Ofen schwappen. Zähflüssig, aber flüssig.


    Wie von dir bereits gefunden. Gute gebrauchte bei ebay kaufen und montieren.


    Gruß

    Da geht es um eine Absicherung von Kawasaki. Die können dann immer sagen "hättest Du machen müssen". Falls die Originalleitungen wirklich mal spröde werden, einfach einen Satz Stahlflex rein. Die halten 20 Jahre und mehr. Als Bonus gibt es noch einen besseren Druckpunkt der Bremse. Alte Originalleitungen durch neue Originalleitungen zu ersetzten macht überhaupt keinen Sinn, weder finanziell, noch technisch.

    Wenn es dir ein bessere "Gefühl" gibt, dann gib das Geld für diesen Sprit aus. Ist in diesem Fall sicher gut angelegtes Geld. Ohne Gefühl betrachtet, wird sich aber nichts ändern - alles aus Diesel und Jet Fuel A1 und gut ist.

    Ich hatte es schon einmal geschrieben:

    die MOTORRAD hat vor Ewigkeiten mal einen Vergleich zwischen Normalbenzin und Super auf dem Prüfstand gefahren. Ergebnis: Normal hatte 1 % bis 2 % mehr Leistung als Super.

    Gibt ja auch welche, die ein Brüllrohr montieren und damit das Gefühl haben, es wäre mehr Power da... gemessen haben sie dann einiges verloren.


    Der Jogurt vom Markenhersteller schmeckt auch besser als die weiße Ware, zumindest solange er aus dem richtigen Becher gelöffelt wird.


    Das ist eben der Unterschied zwischen "Glauben" und "reproduzierbar messen".

    Die ER verträgt kurz gesagt alles außer Diesel und Jet Fuel A1.


    Mehr Leistung? Vergiss es.

    Bessere Verbrennung? Leider auch nicht.

    Weniger Verbrauch? Schön wär´s.


    Selbst ein moderat gemachter ER-Motor kommt mit normalem Super / 98 Oktan gut zurecht.

    Benzin mit 102 Oktan macht erst Sinn, wenn Du bereit bis mehrere tausend Euro in ein umfangreiches Tuning deines ER-Motors zu stecken. Dann reden wir aber auch von über 100 PS an der Kupplung.