Beiträge von ER6-Treiber

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    Morgen,


    kann eigentlich nur sein, dass das Lager des Seitenständers nach den Jahren zu viel Spiel hat.

    Probier mal den Seitenständer in eingeklapptem Zustand Richtung Kette und von ihr weg zu bewegen. Da ist meist mehr spiel, als man glaubt. Fällt aber meist nicht auf, da Ständer von der Feder nach außen gezogen wird. Beim Fahren kann es dann aber doch passieren, dass er nach innen kommt. Ist dann zu viel Spiel vorhanden, berührt er die Kette.

    Also, ich sauge den restlichen Spritt immer mit einem Stück PVC-Schlauch aus dem Baumarkt ab. So ca. 10mm Innendurchmesser. Der kommt in ein dafür vorgesehenes Behältnis, also einen Benzinkanister.


    Bei der ER geht es wie folgt:


    Tank mittels Schlauch soweit möglich entleeren.

    Sitzbank runter

    Alle erforderlichen Verkleidungsteile abbauen

    Die hinteren beiden Halteschrauben des Tanks entfernen

    Den Tank hinten etwas hoch klappen - was unterlegen, oder einer hält kurz fest

    Dann den elektrischen Stecker für die Benzinpumpe öffnen

    Ein Stück Putztuch / einen Lumpen unter der Spritpumpe platzieren - falls doch noch ein wenig Spritt ausläuft

    Die Sicherung des Benzinschlauches von beiden Seiten zusammendrücken und nach oben schieben

    Darauf achten, dass die rote Sicherung auch wirklich soweit möglich raussteht, nur dann ist die Sicherung wirklich offen.

    Dann den Benzinschlauch - evtl. unter Drehen - von der Benzinpumpe abziehen


    Jetzt sollte der Tank frei sein und abgenommen werden können.

    Da ich die Vulcan nicht kenne, bitte prüfen, ob eine extra Benzinstandsanzeige verbaut ist. diese dann auch abhängen.


    Jetzt den Tank so an eine Wand stellen, dass er vorne steil hoch steht und mit dem Schlauch den restlichen Sprit raus

    saugen. Der sammelt sich in einer Pfütze ganz unten und kann daher noch abgesaugt werden. Wir sollten hier aber

    von unter 0,25 L reden.


    Dann den Tankdeckel abschrauben

    als Letztes die Benzinpumpe abschrauben.

    Durch das große Loch der Spritpumpe kannst du gut in den Tank schauen und evtl. vorhandene Spritreste nochmals absaugen, oder mit einem Putztuch entfernen.


    Dann den Tank in einem trockenen Raum mit beiden Löchern offen stehen lassen.


    Ist der Raum trocken, besteht keine Gefahr, dass der Tank das Rosten anfängt.

    Ist der Lagerort feucht, ist es egal, ob mit oder ohne Sprit. Der Tank wird mit der Zeit rosten. Was viele nicht wissen, Benzin zieht Wasser, ist also kein Schutz gegen rost im Tank.


    Hoffe, es hilft etwas.

    Das überrascht mich jetzt aber schon... Verkleidung abbauen???


    Ich habe zwar die Vollschale einer Agusta F3 an meiner ER, aber der Zentralständer passt auch mit Verkleidung ohne dass es irgendwo eng wird.


    Angebot von MOTEA - 209,00 €:

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    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Passt doch ohne Probleme. Mag jetzt eine Montage sein, aber die werden keinen Ständer verkaufen, bei dem man jedes Mal die Verkleidung abbauen muss. Kann ich einfach nicht glauben.

    Lass den Quatsch!

    Das mag eine Notlösung sein, wenn das Motorrad einen Hauptständer hat und dann auf 3 Punkten steht. Aber auch dann möchte ich daran nicht arbeiten müssen. Etwas Kraft eingesetzt und das Teil fällt um. Mit etwas Pech liegst du auch noch drunter, braucht kein Mensch.


    Gibt nur 2 Möglichkeiten, ein Motorrad sicher vom Boden zu bekommen:


    1) Hinten Bobbins an die Schwinge schrauben, Aufnahmen hat sie ja. Dann einen Heckständer kaufen und gut ist.

    Dazu für vorne einen Frontständer. Aber bitte so einen, der von unten zentral in die Gabelbrücke greift und nicht die Teile, die rechts und links unter die Gabelholme greifen.


    2) Du kaufst dir einen Zentralständer. Etwas teurer, aber lohnt sich. Dabei bekommt die ER auf der linken Seite noch einen Aufnahme angeschraubt. Der Zentralständer wird dann von der Seite in diese beiden Aufnahmen gesteckt und das komplette Motorrad über einen großen Hebel angehoben. Am Ständer kannst du die Aufnahme noch so einstellen, dass das Mopped waagerecht in der Luft steht.


    Der Zentralständer hat den Vorteil, dass du am Moppen reißen kannst, so viel du willst. Da fällt nix um. Auch habe die Teile Rollen und du kannst das Mopped über Winter ganz leicht in die Ecke stellen und falls nötig rumschieben.


    Offiziell sind die Teile leider recht teuer. Halte etwas die Augen offen und such dir entweder einen gebrauchten, oder einen Rückläufer. Ich habe für meinen letzten als Rückläufer 135,00 € bezahlt. Die Ständer sind universal, die Anpassung an das jeweilige Mopped wird über die Adapterplatte gemacht. Die gibt es immer wieder einzeln gebraucht.


    Hoffe, die Info hilft etwas weiter.


    PS: Einmal Umfallen ist immer teuer, als jeder ordentliche Ständer.

    Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.


    Nach gefühlten 100 Jahren Pirelli SuperCorsa in allen Versionen bin ich jetzt fremd gegangen.

    Ales letztes hatte ich die V3 auf meiner 1299 Panigale montiert. Meinem Gefühl nach ein deutlicher Schritt zur mehr Straßentauglichkeit gegenüber dem V2. Grip gab es bereits bei deutlich niedrigeren Reifentemperaturen und die Laufleistung war auch erheblich besser. Die V2 haben selten die 1.500 km Marke erreicht, die V3 ohne Probleme die 2.000 km überschritten.


    Jetzt sind die S22 drauf. Die Montage mit dem Handgerät ist auf Grund der extrem steifen Ausführung der Auflage auf der Felge ein echtes Drama. Gingen die SuperCorsa mit einem freundlichen Bitten fast von selbst drauf..... Bei den S22 ein echtes Gewürge.

    Die S22 haben deutlich mehr Anfangsprofil, als die SuperCorsa. Luftdruck habe ich vorne und hinten 2,2 bar für die Straße. Das Fahrgefühl auf der Pani ist satt, die Vorderhand präzise. Im Grenzbereich beim Rausbeschleunigen ist das Gefühl für mich dem SuperCorsa sehr ähnlich. Auch wenn die Pani mit ihren 205 PS beim Rausbeschleunigen und gleichzeitigem Umlegen vorne mal den Bodenkontakt verliert, kein Problem. Es geht mit gleicher Präzision weiter.


    Ich war jetzt erst einmal mit den S22 am Schauinsland (bei Freiburg), aber aktuell gibt es eine Wachablösung und das will was heißen. Jetzt wird sich zeigen, wie sich die Socken im Laufe ihres Lebens weiter entwickeln. Könnte ja sein, dass die dramatisch abbauen, wenn es an die Verschleißgrenze geht. Manche Reifen werden extrem unpräzise, wenn sie etwas spitz gefahren sind... wir werden sehen.

    Hallo,

    ja, ist die Prüfung der ECU, ob die sekundäre Drosselklappe so funktioniert, wie sie soll.


    Was viele nicht wissen:


    Du sagst mit dem Gasgriff und damit mit der unteren Drosselklappe, was du gerne hättest.

    Über die sekundäre Drosselklappe entscheidet die ECU dann, was du bekommst.


    Gruß

    Hallo,

    das Teil bringt nur eines ganz sicher: Geld in die Tasche des Herstellers/Verkäufers.


    Auf der Homepage behauptet der Hersteller, es werde mehr Sprit zugeführt. Ist vermutlich auch so. Allerdings musst du folgendes beachten:


    Mehr Sprit = mehr Leistung.... falsch, leider ganz, ganz falsch


    Die meiste Leistung aus einer Verbrennung erhälst du, wenn du ca. 13 Gewichtsteile Luft mit 1 Gewichtsteil Benzin richtig gut mischst und dann verbrennst. Gibst du mehr Benzin dazu, passiert folgendes:


    1) Die Leistung geht zurück

    2) Die Verbrennungstemperatur sinkt

    3) Es entstehen mehr Schadstoffe

    4) Es entstehen mehr Ablagerungen im Motor

    5) Der Blowby (Abgas, das an den Kolben vorbei in den Motor geht) verschmutzt das Öl stärker.


    Ich habe bereits mehrere Moppeds auf dem Prüfstand abstimmen lassen, bisher waren alle im Originalzustand zu fett abgestimmt. Und die behaupten jetzt auf ohnehin schon zu viel Sprit noch was drauf sorgt für mehr Leistung.... wohl eher nicht.


    Fazit: Lassen


    So ein Teil zu verkaufen ist schlicht höchst unseriös.


    Gruß

    Überfahren lassen ist keine gute Idee, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. So eine R6 mit Fahrer im Kreuz ist schon schmerzhaft. Jetzt erst einmal gute Besserung!


    PS:

    Überleg dir das mit einem 4er gut, sehr, sehr gut. Dort meines es die Damen und Herren wirklich ernst und um einiges teuer ist der Spaß auch. Da ist nix mehr mit "ein Satz Slicks hält mal 2 - 3 Tage", da verbrennst du mal ganz schnell 2 - 3 Satz an einem Wochenende. Es ist auch was ganz anderes, ob du auf dem Nürburgring aus 220 km/h am Ende der Zielgeraden anbremst, ober ob da irgendwas um/über 300 km/h auf der Uhr steht.


    Die GTT ist für ein Reinschnuppern ist den Rennsport eine optimale Sache. Da gibt es richtig schnelle Leute und eben auch solche wie mich. Eines haben aber alle gemeinsam. Es wird Rücksicht genommen und nicht mit dem Samuraischwert zwischen den Zähnen gefahren. Sprung ins kalte Wasser - JA, aber schwimmen lernen am Nordpol.... muss nicht wirklich sein.

    Hallo,

    bei solchen Fragen ist es am Einfachsten, im Kawasaki Ersatzteil-Katalog nachzusehen. Hab ich jetzt mal für Dich gemacht.


    Enddämpfer für Bj. 2016:


    ER-6F: 49070-0773 937,78 €

    https://www.bike-parts-kawa.de…PUFF/5013426/B_07/0/27969


    ER-6N: 49070-0771 937,78 €

    https://www.bike-parts-kawa.de…SPUFF/5001494/B_07/0/1203


    Wenn Du auf das Teil klickst, kommst du zu dieser Aufstellung:

    https://www.bike-parts-kawa.de…der_ersatzteile/490700773


    Zeigt, an welches Motorrad dieses Teil passt.


    Auch wenn die Teilenummern unterschiedlich sind, auf der Zeichnung sehen sie gleich aus. Denke mal, das der Enddämpfer für die "N" auch an die "F" passen wird.


    Gruß

    Wie immer, eine Frage des Aufwandes, der Methode und des Ziels.

    Gehen wir von folgenden Voraussetzungen aus:


    1) Saugmotor

    2) Soll eine Weile halten

    3) Einsatz im Rennsport - Rundstrecke


    Unter diesen Voraussetzungen sind mein Ziel irgendwo zwischen 110 PS und 120 PS. Werde es in den kommenden Wochen genauer wissen, dann kommt der Motor auf den Prüfstand zum Abstimmen. Das hat dann aber nicht mehr viel mit einem "normalen" ER-Motor zu tun. Alleine der Durchmesser der Einspritzanlage steigt von 38 mm auf dann 47 mm. Das sind 150 % mehr Querschnitt.


    Wenn es z.B. für Drag-Race sein soll, also mit Turbo und hält nur ein paar Sekunden... vermutlich mehrere Hundert PS.


    Ein für die Straße gemachter Motor sollte mit erheblichem Aufwand für die Abnahme so auf echte 90 PS (Kurbelwelle) zu machen sein. Der hält dann auch ähnlich lange wie ein Serienmotor. Natürlich nur unter der Voraussetzung, er wird ordentlich behandelt und nicht täglich ausgequetscht.

    Wenn sich die erreichte Leistung im Rahmen von 5 % über der Serienangabe liegt, läuft es meines Wissens nach unter "Toleranz".

    Aber mal ehrlich, wer will dir den nachweisen, dass die wenigen PS Mehrleistung von denen wir hier sprechen unfallursächlich sind.

    Fällt mir ja schon schwer, mir da eine Situation zu konstruieren, in der der das so wäre.


    Was Anderes ist es sicher, wenn Du eine Leistungsgrenze bei der Versicherung überschreitest.


    bis 11 kW (bis 15PS)

    12 bis 25 kW (16 bis 34 PS)

    26 bis 40 kW (35 bis 55 PS)

    41 bis 55 kW (56 bis 75 PS)

    56 bis 72 kW (76 bis 98 PS)

    mehr als 72 kW (ab 99 PS)

    (Werte aus Finanzscout24)


    Aber echte 75 PS muss die ER6 erst einmal erreichen. Wenn Sie dann wirklich um 2 - 3 PS darüber liegt, lass bei der Abstimmung einfach den Zündzeitpunkt oben etwas zurück nehmen. Schon sind die 75 PS eingehalten und du hast nur in einem kleinen Drehzahlbereich geringe Einbußen bei der Vollgas-Leistung.

    Die individuelle Abstimmung auf dem Prüfstand hat mich jetzt 750,00 € gekostet. Das ist incl. Arbeit und Lizenz für die Software, um auf das Steuergerät zugreifen zu können. Andere Prüfstandsbetreiber verwenden einen Powerommander V, oder RappidBike oder, oder, um eine Möglichkeit zu haben, die Einspritzzeiten zu ändern. Dann wird es teurer, da alleine der PCV wohl um die 400,00 € für die ER6 kostet.


    Lohnt es sich? Ist wie immer, eine Frage der Betrachtung.

    Wenn es nur darum geht, mehr Leistung zu haben, wohl eher nein. Da empfiehlt es sich doch alternativ ein größeres Mopped zu nehmen. Gibt es ja in reichlicher Auswahl.

    Wenn es darum geht, der ER6 / Vulcan bessere Manieren beizubringen und noch etwas Power "on Top" zu bekommen... ich denke, dann schon. Meine Basis ER6 für die Rennmaschine hatte gerade mal 62 PS am Rad, das sind an der Kurbelwelle dann + 12 %, also 69,44 PS. Bei einer ER sollten schon zwischen 10 % bis (bestenfalls) 20 % Mehrleistung alleine durch die Abstimmung drinnen sein. Die 10% sollten eigentlich über das gesamte Drehzahlband erreichbar sein, die 20 % evtl. an einigen Stellen, wenn euer Motor dort gerade ein besondere Schwachstelle hat. Jetzt aber bitte nicht rechnen: 72 PS + 20 % = 86,4 PS..... so funktioniert das leider nicht.


    Hier mal das Diagramm der Pani:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    In er unteren Kurve (Drehmoment) sieht man schön, dass das Loch zwischen 7.000 U/min und 8.000 U/min eigentlich weg ist. Da war mir das Wichtigste. Erfreulich ist natürlich auch, ab ca. 7.000 U/min immer einiges mehr an Power zur Verfügung steht und die Leistung nicht wie in der Originalabstimmung bei 10.600 U/min zusammenbricht, sonder bis zum Begrenzer bei 11.200 U/min erhalten bleibt. Original waren es 132 PS, jetzt 195 PS am Begrenzer.

    Vergiss diesen ganzen Schrott. Der Einzige, der davon was hat, ist der Verkäufer.


    Warum?

    Keiner der Serienmotoren ist vom Werk her ordentlich abgestimmt, alles nur Pie x Daumen. Passt für den Hausgebrauch aber ausreichend. Ich hatte gerade eine 1299er Pani auf dem Prüfstand zum Abstimmen. Original AFR von 10, also viel zu fett. Dafür läuft der Motor kühler. Ordentlich auf AFR 13 abgestimmt wurden aus 189 PS plötzlich 201 PS, das Loch in der Mitte deutlich reduziert und die Abgaswerte sind auch noch besser.


    Jetzt verspricht dir der Hersteller von dem Teil, er wüsste, wo dein Motorrad in der Originalabstimmung steht...

    Nur wenn er das weiß, kann er die Einspritzmenge so ändern, dass sich was zum Positiven verändert. Sind wohl alles Hellseher.


    Wenn Du die Motorcharaktarisitik zum Besseren ändern willst, hilft nur ein Besuch auf dem Prüfstand. Alles Andere ist sein Geld nicht wert und Fischen im Trüben. Im besten Fall nimmt der Motor Schaden und keiner will es dann gewesen sein.


    Klare Empfehlung: Finger weg von so einem Zeugs.

    Klingt nach einem kapitalen Motorschaden.


    Ein Schuß ins Blaue: Pleuellagerschaden.


    Ich würde erst mal das Öl rauslassen, da kommen vermutlich schon Späne mit und es riecht nach Metall.


    Selbst wenn nicht, am Aufmachen geht kein Weg vorbei.

    Und ja, das Ding noch mal anzumachen ist die denkbar schlechteste Idee, die man haben kann.

    Was sagt denn das Protokoll der AU?


    Sollte ja kleiner 0,3 % vol. CO für ein Mopped Bj. 2016 sein.


    Darüber bedeutet auf jeden Fall mal, dass das Gemisch zu fett ist. Die Frage ist also: Warum?


    MfG

    Hallo,

    Dein Einsatzzweck ist nun gar nicht meine Welt, also fehlt mir für viele Punkte die Erfahrung, um einen fundierten Rat zu geben.


    Allerdings würde ich einen Windschutz nur sehr ungerne an Lenker/Gabel montieren. Das hat immer nachteilige Einflüsse auf das Fahrverhalten. Wie stark hängt immer von der Kombination Anbauteil/Mopped ab.


    Daher würde ich an deiner Stelle zumindest eine "f" nahmen und der eine Spoilerscheibe verpassen.

    Sollte es mit Koffern Probleme geben, lassen die sich sicher durch ein gutes Federbein reduzieren.


    Denke aber, das andere hier im Forum die ERNA bereits so einsetzten, wie dein Plan ist. Die wissen sicher mehr und werden sich melden.


    Gruß

    Da du zwischen Einmotten und auspacken keinen Kilometer fährst ist es entweder egal, wann du den Ölwechsel macht, oder es gibt einen anderen Grund als die Fahrleistung den Zeitpunkt des Ölwechsels vor, oder nach dem Winter festzulegen.


    Und, ja den gibt es.


    Das Motoröl hat nicht nur die Aufgabe, den Motor zu schmieren (ohne jetzt darauf einzugehen, wie wo oder warum).

    Das Motoröl trägt auch einen wichtigen Teil zu Kühlung thermisch hoch belasteter Teile (z.B. Kolben) bei. Es sorgt für gleichmäßige Temperaturen im Motor.

    Das Motoröl bindet Verbrennungsrückstände die über den "Blowby" zwischen Kolben und Zylinder in das Motorgehäuse gelangen.


    In diesen Gasen sind Stoffe enthalten, die Korrosion verursachen. Damit das nicht passiert, haben die Öle Additive, die solche Stoffe binden, ehe sie Schaden anrichten können. Mit jedem gefahrenen km steigt natürlich die Belastung des Öls mit solchen Stoffen.


    In der Folge ist es also durchaus sinnvoll, den Ölwechsel vor der Einmottung durchzuführen und dann den Motor noch etwas laufen zu lassen, oder mal kurz um den Block zu fahren und das frische Öl im Motor zu verteilen.


    Allerdings muss man auch wissen, dass die heutigen Motoren wesentlich dichter sind als die alten aus den 60er, 70er, oder 80er Jahren. Es gelangen also pro km wesentlich weniger Schadstoffe in das Öl. Auf der anderen Seite wurden die Additive auch weiter entwickelt und können diese Stoffe besser "entschärfen". Den Abrieb im Motor kann man heute ignorieren. Wäre das anders, hätte ein Motor aus einem Golf IV nach 200.000 km nicht mehr die gleichen Toleranzen an den Lagern wie ein neuer Motor - habe ich mal in einer Autozeitschrift gelesen.


    Es macht also wenig Sinn, das Öl zu wechseln, nur weil das Motorrad jetzt mal einige Monate in der Garage steht.

    Wenn der Ölwechsel ohnehin demnächst fällig wird, würde ich ihn etwas vorziehen und den Ölwechsel vor dem Winter durchführen.


    Hoffe, es hilft ein wenig weiter.