Beiträge von Kai Zen

Du siehst das Forum als Gast - als registriertes Mitglied stehen dir alle Forenbereiche zur Verfügung. Wir freuen uns auf dich!

    Welchen lösungsmittelfreien Reiniger gibt es denn, um das EINFACH mit einem Lappen abwischen zu können?

    Ich verwende Silikonspray. Das entfernt Fett und Bremsstaub schnell und schonend. Empfiehlt sich auch zum schonenden Reinigen von Bremssätteln. Aber natürlich niemals auf Bremsscheibe und Bremssbeläge kommen lassen.

    Ist aber ein anderer Thread, gehört unter Pflege...

    Vielen Dank RollerTim, dass du rechtzeitig mit deinem ersten Beitrag gleich Klarheit in diesen so wichtigen Thread bringst.


    #96 von motoakku ist der einzige mit wirklich Substanz ansonsten das übliche Ratespiel.


    Carsten und meiner einer werden da etwas Konkreteres reinbringen.

    stivi81

    Warum kommt meine Ironie nie durch? (Marc-Uwe Kling) und ich habe noch ein Shirt mit Aufschrift "Sarcasm Inc." .


    Ich wüsste, was die AfricaTwin-Fahrer aus meinem Bekanntenkreis von solch unqualifiziertem, Zitat "bla bla bla" (mehr ist das ja insgesamt auch wirklich nicht) hielten und gut darauf verzichten könnten eine Bewertung ihrer Anbauteile und Motorradpflege zu erhalten, egal von wem.


    Hab es übrigens auch geordert, werde den Anbau dann aber erst im Laufe der Saison beim Reifenwechsel vornehmen. Evtl. tausche ich dann gleich vorsorglich die Kette, damit Ritzel und Blatt länger halten. Schauen wir mal.


    Über einen Erfahrungsbericht würde ich mich jedenfalls freuen.

    wenn eure Ketten nach 50 km immer noch die Felge verschmutzen , sorry aber dann macht ihr was falsch !

    Ich mache auch was falsch, passiert halt, wenn man wie ich von nix ne Ahnung hat. Wahrscheinlich sollte ich nur gaaaaaanz wenig schmieren, die Zentrifugalkraft gering halten, in dem ich nicht so schnell fahre oder nicht so teure Produkte verwenden. Aber vielleicht macht ja jemand ein schönes Videotutorial. Insbesondere AfricaTwin-Reiter wären für Hilfestellung dankbar. :weia Und schön, dass wir uns mal ausführlich darüber austauschen, was man nicht anbauen will. Ist ja auch irgendwie wichtig.


    Bei der ER650C klebt der Schmott sogar unter der Heckverkleidung und am Nummernschild. Ich denke, ich werde das Gimmick auch mal testen, danke für den Tipp.


    Die Reinigung des Teils werde ich dann ebenso häufig wie die der Unterseite des Kettenschutzes und der Innenseite der Ritzelabdeckung vornehmen.

    Wenn es was taugt, tendiere ich ja zu einer Carbonvariante. Werde dann mal mit unserem Carbonspezi ratschen, sollte für uHu gehen.


    Schade um den guten alten Kettenkasten, da konnten Ketten richtig lange leben und es blieb sauber. Nix für Sportler, aber für Tourer auf jeden Fall.

    Pff, bin ich nicht der Profi. Ich säge mit der Bandsäge, sonst Trennschleifer. Beim Bohren mit Metallbohrer etwas aufpassen, der Bohrer sollte gute Qualität haben, hohe Drehzahl weniger Druck. Für große Löcher nehme ich lieber einen Stufen- oder Kegelbohrer.

    Kann mich nicht beklagen, meine tun seit Jahren in allen Bikes klaglos Dienst.

    Wer Batteriepflege ohnehin betreibt, kann darüber nachdenken, wenn er nicht bei deutlichen Minusgraden längere Standzeiten hat.

    Umgekehrt ist der Vorteil, das die Lithiumbatterie bauartbedingt und durch die geringere Kapazität viel schneller die Ladeschlussspannung erreicht und damit eigentlich sogar eher kurzstreckentauglich ist.

    Die GN250 mit der schwächlichen Lima startet seit Verwendung einer Lithium-Batterie um Welten besser und zuverlässiger. Früher hat sich der Säureakku durch ausschließlichen und gelegentlichen Kurzstreckenverkehr in der Sasison halt immer weiter entladen bzw. wurde durch die Lima nie voll aufgeladen. Das Problem gibt es nun nicht mehr.

    Auch bei den zwischenzeitlichen Startschwierigkeiten der uHu hat sich das schnelle Aufladen wenn der Motor dann läuft sehr bewährt.

    Hat halt alles immer seine drei bis viele Seiten ...

    :nein Naja, die Aufnahme mit nem Alustreifen in passender Breite nachbauen, pulvern (lassen) und das hat Gesicht.

    Bei individuellen Kennzeichenhaltern finde ich das Thema wieder interessant. :denk:super

    Schön finde ich es, mit Carbon-Elementen zu arbeiten:

    z.B.:

    Carbon Kennzeichenhalter - Ducati - IM-Manufaktur

    Dazu dann aber eine Platte aus Carbon, ruhig dicker, aber mit Ausfräsungen.


    Bei Baumarktlösungen habe ich immer so ein komisches Gefühl ... :kotz

    Das Wasserstoff keine allgemeine Alternative sein kann ist vielen seit langem klar. Aber ausprobieren ist erlaubt, mal schauen was abfällt. Wir lernen im wesentlichen übrigens durch scheitern, das ist gerade im Kreise der Frickler eine manifeste Erkenntnis. Du hast natürlich Recht, der zweite oder sogar dritte Schritt wird vor dem ersten gemacht.

    Das Kernproblem ist für mich einfach die Planlosigkeit. Als alter Kollege von dir Jörg, kenne ich noch Instandhaltungspläne. Kaum jemand überschlägt noch 20-Jahrespläne bzw. berücksichtigt strategisch anstehende Erfordernisse mit etwas Weitsicht.

    Insofern teile ich deine Müdigkeit. Mein Mathelehrer sagte dazu früher: "Operative Hektik ersetzt geistige Windstille!"

    Nur eine Kombination aus zentraler Grundversorgung und dezentraler Haupt- bzw. Zusatzversorgung scheint mir perspektivisch machbar und tragfähig. Dazu muss es jedoch begleitend zu geringerer Abnahme und anderem Management kommen. Allein der Blindstrom kostet mich jetzt richtig.

    Private Ideen sind nicht gewollt und dein BHKW interessiert mich sehr. Nachdem sich für mein mobiles Auflaufeinrichtungsprüfgerät die Patentierung für zu aufwendig und teuer herausgestellt hat, habe ich es einfach veröffentlicht, damit mir die Nutzung nicht auch noch weggenommen werden kann.

    Ich habe schon vor über 10 Jahren bei der Rohrsanierung unseres WEG-Objektes ein Konzept von zusätzlichen Leitungen für spätere Photovoltaik- und Solarthermieanlagen vorgestellt. Die Reaktion war natürlich Unverständnis und Kopfschütteln. :kaffee Egal, nachdem der Stein ins Rollen gekommen ist, werde ich nächstes Jahr wieder ein neues Gesamtkonzept aufstellen und vielleicht könnte dein BHKW dabei sein, ich ruf dich einfach mal an.

    Es bleibt spannend und nur wir Spinner haben genug Phantasie. -<-@

    Das hinkt für mich gewaltig.

    Damit 1l Treibstoff im Tank landet, braucht es mehr als eine kleine Pumpe. Die gesamte Logistik und die Herstellung benötigt ebenfalls Strom. Der Strombedarf einer Ölraffinerie ist mir nicht bekannt, dürfte jedoch exorbitant sein. Ob die Herstellung und Unterhalt von Ölplattformen, Ölpumpen, Spezialschiffen, Pipelines, Tankschiffen, Tankfahrzeugen, Raffinerien und Tankstellen ähnlich viel Strom benötigt wie die Errichtung eines globalen multifunktional nutzbaren Verteilungs- und Erzeugungsnetzes für Strom wäre interessant. Zumal mit Aufgabe der mineralölbasierten Produkte wie Kunststoffe zumindest im Verbraucherbereich des täglichen Bedarfs sicherlich kein falscher Schritt getan wäre.


    Erschreckt hat mich

    Die nicht angegangenen Probleme ließen sich noch eine ganze Weile fortsetzen.

    denn eben die nicht angegangenen Probleme haben uns genau in die Situation gebracht in der wir uns befinden. Seit den 80ern wurden alle mahnenden Stimmen abgetan und als Miesepeter und Träumer verunglimpft. Jeder, der alternative Wege in Erwägung zog, ist bis heute ein Spinner oder Träumer. Wir wachen erst auf, wenn die Backe nach der Watsch'n brennt. Die erhobene Hand erscheint uns erstmal unwichtig, könnte ja auch ein Gruß werden.


    Mich langweilt im Gegenzug dieses altbacken hausmütterliche Gejammer "Hach, wie soll das alles nur gehen?!" so unglaublich, weil es das schon immer gab und so destruktiv ist.


    Wohin kämen wir, wenn niemand ginge um zu sehen wohin wir kämen, wenn wir gingen?


    Das es keine Wahrheit für so ein komplexes Thema gibt, wollen die meisten aus Bequemlichkeit ja nicht wahrhaben. Pioniergeist und Visionen werden aus der aktuellen Überheblichkeit des schnell verfügbaren Wissens und der vielen Schlaumischlümpfe als unrealistisch abgetan. Wie früher von den Bauern mit den Zweispännern. Das mit dem stinkenden, lauten Vehikel, welches alle erschreckt und dessen Treibstoff aus der Apotheke kommt hat keine Zukunft. Meine Pferde finden immer was zu fressen.


    Selbstverständlich kann man einen Karren, den man 130 Jahre lang immer tiefer in den Dreck gefahren hat, nicht mal eben wieder rausziehen. Schon gar nicht, wenn man fleissig weiter rodet. Die jämmerlichen Ersatzpflanzungen gerade für Straßenbau gehen reihenweise ein.


    Wir leben in einer Welt in der Weltverbesserer und Opfer Schimpfworte sind. Das ist am einfachsten, weil man sich damit ja nicht weiter mit Thema befassen muss. Früher hätte ich gesagt: "Empathie? Nö, ich bin geimpft!" Geht jetzt auch nicht mehr, weil dann der nächste Jihad losbricht. Sachliche Diskussionen im Wissen, die Lösung nicht fassen zu können, sind schon lange aus der Mode.


    Warum werden komplexe und weitsichtige Ideen seit Jahrtausenden regelrecht bekämpft? Vielleicht, weil man nicht einsehen kann und will, dass das eigene Vorstellungsvermögen sehr beschränkt ist und sich einfache Lösungen sich immer besser propagieren lassen.


    Die Erkenntnis der eigenen Unfähigkeit und Beschränktheit inspirierte mich zu meinem Nick. Im Kaizen ist das permanente Streben nach Perfektion im Wissen, dass diese per Definition unerreichbar ist, verankert. So bemühe ich mich jeden Tag mich zu hinterfragen, zu korrigieren und über mich hinauszuwachsen. Immer in dem Bewußtsein, dass ich keinen Deut besser bin als andere. Aber ich versuche es wenigstens und versinke nicht in Selbstgefälligkeit.


    Somit hat Jörg natürlich berechtigte Einwände und Bedenken, ohne Frage. Aber kritische Fragen zu stellen ist halt leichter als substanzielle Antworten zu geben.


    Nix für ungut, ich beziehe mich auf allgemeine Betrachtungen und wollte dir, lieber Jörg nicht ans Bein pissen.


    Amen.

    Da wird was vermischt.


    Bei der Berechnung Volt x Ampére = Watt müssen Leitungs- und Übergangswiderstände berücksichtigt werden.


    Wenn Kawasaki die zusätzliche Nebenverbraucherlast mit max. 25 Watt angibt, wird davon ausgegangen, dass die Lima bei größeren Lasten nicht die vorgegebene Ladekurve einhalten kann und/oder die Wicklungen mehr strapaziert als geplant werden.


    Nur weil es nicht sofort explodiert, heißt es nicht, dass die Kawa-Ingenieure zu doof sind so etwas zu projektieren. Klar ist eine Sicherheit dabei, denn das Laden bzw. eine stabile Bordspannung soll ja auch noch beim Bremsen und gleichzeitigem Blinken und arbeitendem ABS funktionieren.


    Bei der GN250 habe ich das mit Umbau auf LED-Beleuchtung so beschrieben:


    "Im Sack der Defizite (Anm.: der GN250) macht es sich auch die Lichtmaschine bequem, die einer Mischung aus Fahrraddynamo und handbetätigter Taschenlampe entsprungen sein muss. Als Ergebnis pumpen die schwächliche Bilux-Funzel und die Rektalleuchte im Rythmus des Blinkers und können durch Betätigen eines Bremslichtschalters romantisch gedimmt werden. Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen."


    Dazu noch ein paar Heizgriffe auf Vollast und der Motor geht aus... :mlaugh


    Sicherlich kann man das System stärker belasten, das bedeutet aber nicht, dass es richtig sein muss.

    Das klassische Magermotorproblem.

    Da die Schwingung der Gassäule und der Gegendruck mit einem Zubehörauspuff nicht mehr passt, kommt es mehr oder weniger zu den Fehlzündungen.

    Bei Kawa gibt es keinen Trick. Die Kontrollleuchte erlischt, wenn keine Fehler mehr detektiert werden.

    Fehlerspeicher löschen ist nicht vorgesehen. Es gibt ein historisches Protokoll. Historische Fehler sind erledigt. Aktuelle Fehler aktivieren die Kontrollleuchte. Bei Kawasaki gibt es keine Fehler, die die Kontrolleuchte nicht anzeigt, deshalb ist die Vorgehensweise anders.

    Bei anderen Fahrzeugen werden Fehler protokolliert, jedoch nicht angezeigt, wenn die Priorisierung dem Fehler keine wesentliche Störung zuordnet.

    Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.

    Naja, es braucht halt einen echten Prüfingenieur, das ist schon klar.

    Wenn es vernünftig gemacht ist, hat man übrigens gute Chancen. Kostet normalerweise auch nichts, falls man mit den ohnehin abgebauten Teilen mal höflich fragt. Wenn was daran verbessert werden sollte, hat man ja eigentlich eher was gewonnen als verloren. Und wenn es Frickelei ist, hätte es schon einen Grund weshalb man es sein lassen sollte.

    Zumindest kann man ja mal drüber nachdenken, statt aus Prinzip auf die Umbauerei zu setzen, oder?