Beiträge von Kai Zen

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    Mir sind Profis in kurzen Hosen lieber als Dilettanten in Rüstungen...


    Das sehen viele alte erfahrene Motorradrecken so und die Jungs vom Reitwagen auch.


    Die Anzahl an Reglementierungen ist proportional ansteigend mit der Anzahl an Pfeifen, die sich nicht vernünftig verhalten egal ob Auto- oder Motorradfahrer, Hundehalter, Kitesurfer, Skifahrer etc.


    Im Youtube Zeitalter glaubt jeder irgendwas besonderes zu sein, weil Mutti das immer gesagt hat. Dann noch schnell was gegoogelt und fertig ist der dynamisch ahnungslose Rennfahrer mit Brülltüte ... Das schlägt sich in langweiligen Videos nieder und ebenso in der Bildergalerie hier voller nichtssagender Fotos, wo geringe Modifikationen die Individualität und Kreativität betonen sollen.:schlafenNichts gegen die kleinen Standardveränderungen, die darf jeder genießen. Aber das sind keine Leistungen die Speicherplatz verdient haben.


    Ich weiß, dass ich ein Dinosaurier bin. Aber solange ich noch rumtrample gibt es eine andere Sicht auf die Dinge, die ein paar Ebenen tiefer greift und sich nicht nur an dem Offensichtlichen orientiert. Mit den Begriffen Eigenverantwortung und Umsicht kann bald keiner mehr was anfangen.


    Die Hirnwäsche zugunsten der Versicherungen und Konzern-Herstellern hat offensichtlich gegriffen. Lederschneider, die perfekte Reparaturen ausgeführt haben, verschwinden nun. Und alle freuen sich mit Forken und Fackeln in der Hand...

    Ich sehe nur ständig abnehmende Eigen- und Fremdverantwortung. Wer nicht vorschriftsmäßig gekleidet ist, bekommt weniger Schadenersatz und Schmerzensgeld. Als ob man durch größere Verletzungen nicht schon genug gestraft wäre. Hast du keine Warnweste um, darf man dich über den Haufen mähen. Für mich geht es dabei nur um Umsatz und kleine Hersteller kaputt zu machen. En passant werden Versicherungen etwas entlastet, nicht mehr und nicht weniger.


    Ich bin sehr froh andere Zeiten erlebt zu haben. Unter diesen Umständen hätte ich mit dem Motorrad fahren nicht angefangen, da kann ich gleich im Auto sitzen bleiben ... :schlafen

    Zitat

    Ist der wohl bei dem Modell nicht mehr genietet?

    Leider doch. Erst Z650 ist geschraubt hat aber wohl nur drei Aufnahmen statt fünf. Aber es gibt endlich einen von Braking für 53 Flocken. Jetzt kann ich den ZX10R-Ring abbauen und habe keine Signalfehlermeldung mehr wegen der unterschiedlichen Anzahl an Impulsöffnungen.

    Auch der Kettenlaser bringt nur bei sehr akkurater Handhabung gute Ergebnisse. Mehr als die Hälfte alle Motorräder fährt nach meiner Wahrnehmung mit mehr oder weniger schief eingebautem Hinterrad. Wenn man beim Hinterherfahren sich etwas Mühe gibt und ganz genau hinguckt, sieht man, dass der Bock schräg durchs Land rollt.


    Aber das Thema haben wir wir auch x-mal durchgekaut. Wer es wirklich in der Spur haben will und bei Gebrauchtbikes kontrollieren will, ob der Schemel auch sonst noch halbwegs gerade ist, kann ja mal in die Bastel-Tipps schauen.

    Zitat

    Bei den Fokkernadeln ergibt sich aber das gleiche Problem wie bei den Federsteckern: wählt man den passenden Durchmesser, hat man ein riesen Teil eingebaut.

    Sicherlich, habe aber einen dünneren Durchmesser in Edelstahl gewählt und einen feinen Silikonschlauch in die Achsbohrung gesteckt, damit nix klappert. Wird bestimmt nicht abgeschert und auch nie beanstandet.

    Ist doch alles gut. Dein Ansatz ist einwandfrei. Ergonomische Anpassungen bringen richtig was in den Zeiten, weil man sich wohler fühlt und bessere Kontrolle hat. Weiter so!

    sorry, hab meinen Post ergänzt


    Ruckeln, Aussetzer, stottern hat nix mit dem Reifen zu tun. Ohne eine halbwegs nachvollziehbare Beschreibung bleibt die Kristallkugel ziemlich trüb ...


    Bei einer rutschenden Kupplung geht die Motordrehzahl etwas hoch, aber der Vortrieb bleibt verhalten. Ebenso bei einem durchdrehenden Hinterrad auf nasser Fahrbahnmarkierung.


    Was du jetzt beschreibst geht ja in Richtung Leistungsverlust mit abnehmender oder gleichbleibender Drehzahl. Da sollten die Brülltüten aber keinen Anteil haben, wenn die Anlage dicht montiert ist. Sonde ist korrekt montiert?

    Wenn 1. nicht geht, hättest du 2. nicht probieren müssen.


    Teilsynthetisch macht manchmal Probleme, die Reibbeläge quellen minimal auf. Das kann mit dem zuvor verwendeten Öl zusammenhängen. Eine genau begründete Erklärung kann ich dir leider nicht liefern, nur die mehrfache Erfahrung. Wenn das Problem mit korrekt eingestelltem und leichtgängigen Kupplungszug noch besteht, bleibe ich bei Tipp Öltausch.

    Rutschendes Hinterrad bei der ER-6 im 4. Gang beim vollen Rausbeschleunigen aus der Kurve in sehr großer Schräglage möglich. Bei nasser Fahrbahn mit Fahrbahnmarkireung ebenfalls, sonst nicht.


    Also Kupplung. Falsch eingestelltes Spiel am Kupplungszug, ungünstiges Öl. Dazu haben wir einige Beiträge.


    Tests:

    Motor aus, ersten Gang einlegen, Motorrad muss sich (mit gezogener Kupplung | nachträgliche Ergänzung) einigermaßen leicht schieben lassen. Wenn trotz korrektem Hebelspiel die Kupplung nicht trennt, sind die Beläge aufgequollen, blödes Öl halt. Dann einfach Öl wechseln.

    Wenn Öl/Reibbelag ok:

    2. Trennt die Kupplung sauber, Motorrad arretieren, notfalls Vorderrad gegen die Wand richten (ohne Erfahrung nur zu zweit) und mit Leerlaufdrehzahl im zweiten Gang die Kupplung langsam kommen lassen. Der Motor sollte schlagartig absterben. Tut er das nicht, sind die Reibscheiben runter.


    Eine Kupplung kann bei falschen Einstellungen oder Handhabungen in kürzester Zeit verschlissen werden.


    Tippe aber auf ungünstiges Öl, hatten wir reihenweise.

    Du kannst die Schrauben problemlos wiederverwenden. Sicherungslack nicht vergessen und mit vorgeschriebenem Drehmoment anziehen und gut isses.


    Entscheidend ist das korrekte Anzugsmoment und Schraubenmaterial. Die Belastung selbst ist nicht so hoch wie man denkt. Die thermischen Schwankungen sind eher das Problem für die Schraubverbindung.

    Ich höre ja auch gerne mal die Flöhe husten, aber eine vorsätzliche Manipulation des Händlers oder der Werkstatt würde ich in diesem Fall für eher unwahrscheinlich halten. Kosten-/Nutzenfaktor ist mäßig und unzufriedene Kunden verkomplizieren das Tagesgeschäft. Ich tippe eher auf rudimentäres Fachwissen garniert mit einer schönen Prise Inkompetenz, serviert auf einer Platte Selbstzufriedenheit.


    Schummelklassiker ist der nicht durchgeführte Wechsel von Flüssigkeiten. Da wird dann um Einfüll- und Ablassschrauben alles schön sauber gemacht und voilá: mehr Kohle kannste nich machen.


    Kleiner Tipp: Wenn man mit der Betreuung jedweder Einrichtung unzufrieden ist, sollte man einfach mal wechseln.