Detailfragen zum richtigen Einbau der Gabelbrücke & Spiel am Lenkopflager einstellen.

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  • also, ich will jetzt keine Diskussion lostreten, aber meine Erfahrung und die von "Kai Zen" und von "Lord Schorsch" sind leider nicht so wie du es beschreibst:bier

    Wenn man die Gabelholme in der unteren Brücke fixiert und die obere Brücke locker lässt, können die Standrohre nicht zwischen den Brücken verkippen und dann verdreht sich nichts, man kann einfach gegen den Lenkanschlag anziehen. Die untere Brücke ist durch die Lagerung einfach exakter geführt als die obere und kann nicht so leicht kippen!


    Anschließend dann Gabel entspannen: Nur die Klemmung der oberen Gabelbrücke anziehen, untere lose, Klemmschrauben an der Radachse auch. Dann ohne die Bremse zu ziehen Durchfedern (draufhocken, hinten bremsen und mehrmals dynamisch auf den Lenker stützen). Alle Klemmschrauben anziehen und fertig!


    Mache ich schon seit immer so und hatte bei keinem Motorrad so ein Verdrehproblem, auch nicht bei dünnem 38er Rohrdurchmesser. :bier

    ... ich hab es letztes Jahr X mal, so gemacht wie du es beschrieben hast und es wurde einfach immer etwas ( minimal ) schief !



    Ich denke auch das diese Aussage hier richtiger ist:


    Die obere Gabelbrücke selbst muss beim anziehen fixiert werden. Jede Gegenkraft die woanders an der Gabel angreift führt zwangsläufig zum Verzug.

    "führt zwangsläufig zum Verzug"

    ich denke es ist wirklich so, sobald die Gabelklemmung oben oder unten offen ist hat die obere Brücke, ein wenig spiel um sich bei 108 nm Mitnehmerkraft, ganz leicht mitzudrehen. Die Brücken sind danach nur zu ca 95% Parallel. Ich merke das beim fahren. Es ist nicht schlimm, aber es gibt einem immer das Gefühl das man leicht schief den Lenker hält...


    Ich werde es jetzt so angehen wie "Kai Zen" und "Lord Schorsch" das auch gemacht haben.

    Danke trotzdem für deinen Beitrag

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  • Tja, so können sich subjektive, spezifische Erfahrungen unterscheiden. Vielleicht ist es auch immer das Durchfedern, was den Unterschied macht und nicht, ob man an der oberen oder unteren Gabelbrücke zuerst festklemmt. ;-)


    Als Schrauberanfänger habe ich auch über die Jahre auch gerade mal ca. 20-mal irgendwelche Frontends auseinander gehabt. Da habe ich vermutlich einfach zu wenig Erfahrung mit der Materie! :gabba

  • Sind zwei Baustellen. Das Durchfedern sorgt hauptsächlich für den korrekten Abstand der Klemmfaust auf der Achse bei USD-Gabeln. Ich bin mehr ein Freund die Mehrfachklemmung der unteren Gabelbrücke als Maßstab zu nehmen und eben diese zuerst anzuziehen. Durchfedern und prüfen, ob die Gabelbrücken fluchten. Achsmutter und Klemmfaust handwarm anziehen. Prüfen, ob die Gabelrohre fluchten. Wenn nicht, ist was krumm. Da muss man rauskriegen, was im wahrsten Sinne des Wortes schiefläuft. Leicht verzogene Gabelrohre werden gerne über leicht verdrehte Gabelbrücken kaschiert. Mein Test bei unbekannten Bikes: Die oberen Gabelrohre müssen sich bei vormontierter Achse in den Brücken um 360 Grad drehen lassen, ohne das sich was verzieht.

    Lenkkopfmutter mit abgestützter oberer Gabelbrücke anziehen. Jetzt hat sich die obere Gabelbrücke gesetzt und ich ziehe die oberen Klemmschrauben der Gabelrohre fest und die Achsmutter mit Klemmfaust.


    This is my way. Hat sich mit den Jahren als gut funktionierend herausgestellt.

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  • Lenkkopflager prüfen kann man gerne regelmäßig machen, finde ich. Der meist industriell unrund gefertigte Lagersitz bei günstigen Stahrahmenbikes bedarf der Aufmerksamkeit. Oder es ist einem wurscht, geht auch ...