Beiträge von lord schorsch

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    Wenn der Kanister leer ist, kommt es aus der Auffangwanne zurück in den Kanister und der geht zur Schadstoffsammelstelle.

    Da das Zeug aufbereitet werden kann, wirst du es ziemlich gut los bei zB Werkstätten. Also einfach mal anfragen, ob du deinen Kanister in deren großes Fass kippen darfst.


    Aber Achtung: Öl keinesfalls mit Bremsflüssigkeit verunreinigen!

    Naja, ist ja nicht so, dass das Auspuffthema hier fair oder ausführlich abgehandelt wird/wurde.

    Und zwischen den Buh-Rufen irgendwas nützliches zu finden ist mühsam und dann immernoch nicht aktuell, was Modelle, Preise, Vor- und Nachteile angeht.


    Gerade weil das Thema so oft aufkommt (machen wir uns nix vor: die ER-6 ist ein beliebtes Anfängermoped und junge Leute mögen es meist laut und doll) ist es erstaunlich, dass es noch keine FAQ dazu gibt.

    Hi there!


    Ich grab den Thread nochmal aus um keinen neuen aufmachen zu müssen.


    Ich würde für den Rennstreckenumbau (keine ER6) gerne aus Gewichts- und Platzgründen einen kleinen Lithium-Ionen-Akku verbauen.

    Jedoch bin ich unsicher, was genau ich dafür brauche bzw. worauf ich achten muss.


    Wie sieht es mit den Balancern aus?
    Wofür das gut ist, habe ich wohl kapiert, aber wie funktioniert das in der Praxis und insbesondere bei Motorradbatterien?

    Da gibt es ja welche mit Balancer-Anschlüssen (für´s entsprechende Ladegerät) und auch welche, die nur + und - Pol haben.

    Kann ich davon ausgehen, dass die dann die Balanzierung intern verbaut haben und ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss?


    Wie sieht es mit Ladegeräten aus?
    Brauche ich in jedem Fall ein spezielles für LiFePo4-Akkus?

    Tut es bei Akkus ohne Balancer-Anschluss auch ein Ladegerät ohne entsprechende Funktion?

    Und wie funktioniert das dann am Moped hinterm LiMa-Regler?

    Warum killt der die Zellen nicht wenn man ansonsten ein eigenes Ladegerät braucht?


    Vielleicht kann mich da jemand erleuchten...


    Besten Dank schonmal!


    Edit:

    Achso: wie sieht es mit den kleinen AGM-Akkus aus dem Modellbau aus?

    Die sind auch angenehm klein und lageunabhängig verbaubar.

    Braucht es für die spezielle Ladegeräte?


    Edit#2: mein M+S Intellicharger sollte damit umgehen können. Gut.


    Allerdings haben viele der kleinen AGM nur so hügelige Lötfahnen/Anschlüsse für Kabelschuhe dran. Ist das nicht problematisch bei den Strömen beim Startvorgang?

    Das Bild im ersten Post ist futsch.

    Am Wochenende bei nem Kumpel auch gelbe Flocken im Ausgleichsbehälter entdeckt (2015er ER6N, 6000 km).

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    Unverträgliche Kühlmittelmischung oder "nur" Kalk?

    Ölfilm oder schleimige Ablagerungen gab es nicht. Das Zeug war durchweg flockig.


    Auch war der Kühlmittelstand auf Low. Sollte das nach so kurzer Zeit/wenig km schon so sein oder sollte man nach einer Leckage schauen (falls es wirklich mit Leitungswasser aufgefüllt wurde)?

    Sind die Lagerschalen raus, können entweder die neuen Schalen eingetrieben werden (Lagersitz im Rahmen fetten, Schale ansetzen und mit einem Einziehwerkzeug einziehen oder eintreiben. Beim eintreiben nehme ich ein Holz zwischen Schale und Hammer. Sitzt die Schale tiefer im Rahmen, kommt das alte Lager Kopfüber auf das neue, sodass man das neue Lager beim eintreiben nicht beschädigt. Immer schön reihum nach und nach eintreiben. Gerade zu Beginn verkantet man schnell. Ob man fertig ist, erkennt man am Geräusch.) oder man schleift den Lagersitz an den besonders engen Stellen etwas weiter und klebt das Lager ein.

    Vorteil davon: etwaige Spannungen durch den leicht verzogenen Lagersitz (vom Schweißen des Rahmens) auf die Lagerschale sind kein Problem mehr. Dadurch kann das Lager wirklich kreisrund aufliegen.


    Danke an KaiZen für den Hinweis und Tipps zur Umsetzung!


    Ich wollte ein entspanntes Lager, damit die Kiste nichtmehr jeder Bitumennaht hinterher läuft, also habe ich mit einem Fächerschleifer und Bohrmaschine die Lagersitze so lange bearbeitet, bis die Lagerschalen quasi saugend saßen.

    Das hat insgesamt gut 2h gedauert.

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    Das untere Lenkkopflager muss noch entfernt werden.

    Wer keinen speziellen Abzieher hat, kann sich wieder mit Hammer und Meißel helfen.

    Joch und Brücke unterfüttern und den schlanken Meißen zwischen Brücke und Lager ansetzen. Hat man dort erstmal einen Spalt, kann ein größerer Meißel den Spalt aufweiten und dann in Richtung des Jochs nach und nach den Innenring heruntertreiben.

    (Im Schrauberbuch wird nach dem anheben des Lagers mit 2 unterfütterten Meißeln von beiden Seiten gehebelt.)Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.


    Den Lagersitz gut fetten und das neue Lager anbringen.

    Ich habe schon mehrfach probiert, das Joch zu kühlen und die Schale zu erhitzen, was aber nie nennenswerten Erfolg brachte, daher verzichte ich mittlerweile darauf.

    Die Staubkappe und das neue Lager das Joch hinabgleiten lassen, den alten Innenring kopfüber darüber und dann reihum von oben mit Hammer und Meißel das Lager nach und nach eintreiben. Den endgültigen Sitz des Lagers hört man wieder am veränderten Geräusch (härter, metallischer).

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    Hat man den Lagersitz nicht geschliffen, kann das neue Lager gleich tüchtig gefettet und die untere Brücke eingesetzt werden.

    Klebt man, muss man Lagersitze und Lagerschalen gut entfetten. Das Loctite 638 dünn auftragen, Lagerschalen einsetzen und dann mit Gewindestange und konischen Aufsätzen andrücken.

    Ich habe das übers Joch mit den neuen Lagern gemacht - quasi wie beim normalen Einbau, nur ohne Fett.

    Eine Kronenmutter leicht angezogen ist der Kleber über Nacht getrocknet.


    Am nächsten Tag dann die Kegelrollenlager gefettet (viel hilft viel) und die Brücke eingebaut.

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    Beim normalen Lagerwechsel wird über die Kronenmutter ein Drehmoment von 39 Nm appliziert. Also so weit angezogen, dass sich die Brücke nichtmehr bewegt. Dadurch setzt sich das Lager. Danach kommt geringeres Drehmoment (20Nm?) für die endgültige Montage.

    Im Schrauberbuch wird erst ein Holm durchgesteckt und dann die Steuerkopfmutter angezogen.

    Ich habe beide Holme durchgesteckt und erstmal mit einer Schraube der unteren Brücke fixiert.

    Die obere Gabelbrücke wurde mit Hölzern gegen den Rahmen abgestützt als ich die Steuerkopfmutter mit 108Nm angezogen habe.

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    Vorteil ist, dass man nicht den Anschlag an der unteren Brücke als Widerlager nutzt.


    Ist man mit der Leichtgängigkeit zufrieden (ohne, dass Spiel spürbar ist (die Holme unten greifen und vor und zurück ruckeln)), kann man dann den Lenker wieder anbauen (20Nm...erst die vorderen 2 Schrauben anziehen, dann die hinteren), Das Radeinsetzen und die Achse einschrauben (noch nicht festziehen).


    Um die Gabel entspannt zu halten liest man ja von mehreren Methoden.

    Ich habe die Klemmungen der oberen Gabelbrücke angezogen (20Nm), die Maschine abgebockt und ein paar Mal eingefedert. Dann die untere Brücke angezogen (auch 20Nm) dann die Achse (108Nm) und dann die Klemmschraube (34Nm).

    Bremssättel bekommen ebenfalls 34Nm.

    Zündschlosskabel wieder an der Durchführung fixieren, Stecker stecken, Tank drauf, Benzinschlauch, Stecker und Wasserablauf verbinden, Restverkleidung montieren und fertig.

    Um an die Steuerkopfschraube zu kommen, muss der Lenkerhalter runter.

    Dazu einfach die 4 Schrauben lösen und die Platte abnehmen. Den Lenker habe ich nur vor der Brücke abgelegt.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Diese Schraube hat es in sich: 108Nm...da musste der Schlagschrauber ran.

    Hat man die Steuerkopfschraube bezwungen, muss man den Stecker des Zündschlosses abziehen, eine Klemmschelle lösen und einen Kabelbinder aufzwicken, um die Brücke abnehmen zu können. Vorher die oberen Gabelklemmungen lösen.

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    (im Bild oberhalb des linken Tankgummies sieht man die Schraube, die den Bügel fixiert, der die Kabel zum Zündschlossstecker fixiert)


    Nun kann das Moped aufgehangen werden.

    Ich habe dafür 2 Stellböcke/Sägeböcke, eine große Holzbohle und 2 Spanngurte benutzt. Dabei auf deren Tragfähigkeit achten.

    Wer einen Frontheber hat, spart sich das Motorrad an den Spanngurten hochziehen zu müssen und ein Montageständer hinten stabilisiert ungemein.

    Sind die Spanngurte durch den Rahmen gezogen und festgezurrt, kann der Frontheber raus und die Maschine schwebt.

    Bei einem Frontheber, der ins Gabeljoch greift, können vorher Vorderrad und Gabelholme raus.

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    Zum Vorderradausbau einfach die bereits gelösten Bremssättel abnehmen und ablegen (oder an einem Draht irgendwo an der Maschine aufhängen - die sollten nicht an ihrer Leitung baumeln), Steckachse komplett herrausschrauben und schon ist das Rad frei.

    Der Fender ist mit 4 Schrauben befestigt. Ist die obere Brücke schon runter, hält die Gabel noch an der unteren Brücke mit je 2 Schrauben pro Holm. Löst man die, kann der Holm nach unten aus der Brücke geführt werden.


    Nun sind wir endlich an der Wurzel des Übels angelangt.

    Um die untere Brücke abnehmen zu können, muss die nach oben gebogene Lasche des Sicherungsringes (zwischen den 2 Kronenmuttern auf dem Joch) runtergebogen werden. Jetzt kommt der Hakenschlüssel (oder besser noch der entsprechende Steckschlüsselaufsatz für Kronenmuttern) zum Einsatz.

    Sicherungsring abnehmen und wenn man nun die untere Kronenmutter löst, fällt die untere Gabelbrücke raus.

    Das obere Innenlager ist nur aufgelegt. Nimmt man es ab, wird der Blick auf die obere Lagerschale frei.

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    Man sieht in der Lagerschale ganz leicht die Laufspuren des Kugellagers. Das Lager hatte noch keine Rastung. Üblicherweise sehen die Abdrücke deutlicher aus. Auch wenn man sie mit dem Finger nicht fühlen kann, sind sie doch ein deutliches Zeichen für ein verschlissenes Lager.


    Wer einen Lagerabzieher/Austreiber hat, ist gut beraten.

    Die Lagerschalen stehen nur minimal über und sind nur auf kleinster Fläche direkt von oben bzw. unten zu erreichen.

    Ich habe mangels geeignetem Spezialwerkzeug einen schlanken Meißen zurechtgeschliffen. Nächstes Mal würde ich mir vorher das Spezialwerkzeug besorgen.

    Mit dem Meißel reihum nach und nach die Lagerschalen austreiben.

    Das ging oben recht gut, unten war die Auflagefläche aber zu klein. Da musste der Dremel ran und am oberen Rand der Lagerschale etwas Platz schaffen:

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    Hi there!

    Das Lenkkopflager meiner 2007er ER6f zeigte erste Verschleißerscheinungen, daher habe ich es getauscht und dabei ein paar Bilder gemacht.

    Vielleicht hilft es ja zukünftigen Generationen ;-)


    Wenn man das passende Werkzeug hat, kommt man mit einem gemütlichen Nachmittag hin (2-3h). Stellt sich irgendwas quer, dauert sowas gern doppelt so lang wie nötig. Wenn die Lagerschalen eingeklebt werden sollen, muss der Kleber über Nacht trocknen.


    Was braucht man?

    -ein neues Lenkkopflager (2 Mal Kegelrollenlager 35x55x14 als Satz mit Staubkappen zB SSK-907 oder AllBalls 221031)

    -Steckschlüsselsatz und Schraubendreher (Standardausrüstung)

    -große Inbusschlüssel (10, 12 & 14 mm...als Steckschlüssel passend zum großen Drehmomentschlüssel)

    -Drehmomentschlüssel (klein & groß)

    -Hammer & Meißel (besser: Lageraustreiber/-Eintreiber)

    -Sägeböcke/Stellböcke, Holzbohle und Spanngurte - Montageständer vorn/hinten sind auch von Vorteil

    -Hakenschlüssel oder Steckschlüsselaufsatz für Kronenmuttern

    -Lagerfett

    -Hölzer zum Unterlegen

    -(50 mm Fächerschleifer, 120er Körnung, Loctite 638)


    Los gehts.


    Wenn man keinen Zentralständer hat, muss man sich anders behelfen, das Vorderrad zu entlasten.

    Ich habe die Maschine am Hauptrahmen aufgehangen.

    Dazu muss der Tank runter:

    Sitzbank abnehmen, Verkleidungen lösen, Tankhalterung lösen.

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    DenTank hinten anheben, Holz dazwischen packen und auf der linken Seite Wasserablaufschlauch und Stecker der Benzinpumpe abziehen. Rechts den Benzinschauch abziehen. Dazu erst den roten Sicherungsclip zur Seite schieben und dann den Schlauch abziehen. Da kommt ein wenig Sprit aus der Leitung, also Lappen bereithalten.

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    Der Tank kann jetzt nach hinten abgenommen werden.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Hier sieht man links den Wasserablaufschlauch und weiter unten im Bild den hellen Stecker der Benzinpumpe.


    Bevor die Maschine aufgehangen wird, sollte man die strammen Verschraubungen lösen (Vorderradklemmschraube (10 mm Inbus), Vorderradachse (14 mm Inbus), Bremssättel (12mm Stecknuss) und Steuerkopfschraube (12mm Inbus)).

    Ich habe dafür einen Mehrzweckadapter:

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