ich war gestern mit meinem Motorrad beim TÜV und muss hier mal kurz nach euren Erfahrungen fragen. Irgendwie hat mich der Ablauf ziemlich überrascht.
Die ganze Sache hat keine 10 Minuten gedauert. Der Prüfer ist vielleicht 100 Meter über den Hof gefahren, hat kurz die Bremsen getestet, Bremsbeläge und Scheiben kurz angeschaut, Hupe und Blinker kontrolliert, die Abgase gemessen – fertig. Plakette drauf.
Ich habe mich zu Hause extra penibel vorbereitet und – es hat absolut niemanden interessiert.
Ist dieser extreme Schnelldurchlauf beim Motorrad normal oder hatte mein Prüfer einfach nur einen sehr gemütlichen Tag? Wie läuft das bei euch ab?
Meine Erfahrungen sind da anders, gegenteilig, vor allem mit der DEKRA. Hier bekommst du auch mal Werkzeug zum "nachstellen" wenn es nicht passt.
ich kannte aber auch noch niemand der sich beschwert hat weil man sein Fzg nicht richtig durch die Mangel gedreht hat.
Bei mir wurde immer.....alle wesentlichen und sicherheitsrelevanten Dinge untersucht, Bremsen, Licht, Kette, Reifen , Abgas, Ölverlust etc! was den Prüfer nicht interessiert hat waren: KBA Nummern auf den Hebeln, LED, KBA Nummer auf der Scheibe war ihm wichtig, ABE´s wollte er nicht, ist alles in der Datenbank für die KBA hinterlegt. Ich bin mit TÜV und DEkra immer gut klar gekommen. Es liegt auch immer am Prüfer und seiner "Verfassung" und wie man auftritt.
Viele kennen sich aus und sehen was Original ist usw. sie kennen auch die Tricks usw. eben souveräner Auftritt. Die "Werkstatt TÜV´s sind immer ein wenig einfacher, WEIL ja die Werkstatt da ist, was aber nicht heißt das es nicht anständig und ordnungsgemäß abläuft,