Beiträge von SpikeZZR

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    ich fahre auch mit Kind.

    Auf der ER 6 damals, hielten meine Jungs sich schlicht an den Griffen hinten fest.

    Ging einwandfrei. An der späteren Z1000sx ebenso.

    Nun auf der ZZR an mir, aber nicht fest umschließend (in etwa an der Hüfte). Geht ebenfalls einwandfrei. Eine Lederjacke hat selbst auch hinten seitlich Verstellaschen, wo sich gerne mit den Daumen eingehalten wird.

    Möglichst Leder.

    Bikerjeans auch OK. Bei großer Hitze Textil Mash, jedoch mit Lederbesatz an den neuralgischen Punkten. Darunter dann coolmax Funktionswäsche. Ist besser als T shirt, auch thermisch und es gibt keinen Sonnenbrand. T shirt fahre ich selber auch niemals, jedoch finde ich den Trend bei der "Rechtsprechung" ebenfalls wie Micha katastrophal.

    Wenn jemand über den Haufen gefahren wird ist es etwas anderes, als wenn er selbst und ohne Fremdverschulden mault. Beim über den Haufen fahren wäre man als Radfahrer genauso getroffen und es wird dort keine Schutzkleidung vorgeschrieben...Doch halt, vorgeschrieben im definierten Sinne ist sie aufm Moped auch nicht. Dennoch wird die "Rechtsprechung" in die Richtung hin geschwurbelt.

    Bekommt jemand Mitschuld, weil er mit Linglongdingdong Reifen unterwegs war und dadurch 35%

    mehr Nassbremsweg hatte? Nein, wäre ja auch absurd, es wird lediglich auf die Profitiere geschaut...Eine gewisse Diskrepanz zum Umgang bezüglich Schutzkleidung seitens der Richter ist vorhanden.

    Grip hervorragend. Handling bei lowspeed gut, bei zunehmendem Tempo ging das Handling flöten, was mich störte.

    Niemals hatte ich so viel Gefühl für den Straßenzustand mit dem CRA3, wie früher mit dem Road5.

    Haltbarkeit hingegen zeichnete sich als sehr gut ab, konnte aber nicht abschließend beurteilt werden , da am 6.11.18

    bekanntlich ein Reh meine Maschine zerstörte.

    Wenn Du wirklich Öl im Kühlwasser hast (meintest Du das so mit "Ölig"?), dann ist die ZKD zu prüfen.


    Welches BJ ist Dein Moped, wieviel KM hat es?

    wenn Du einen Luftdruck bei beispielsweise 18 Grad Außentemperatur ( ggfs. Garagentemperatur)

    korrekt auf Deinen Wunschwert (im Zweifelsfall die Herstellerangabe) eingestellt hast

    und es kommt danach zum Wetterumschwung und es sind auf einmal nur noch 5Grad am KRAD/Rad, dann wird nun der Reifendruck deutlich niedriger sein, bei erneutem Fahrtantritt, da die kalte Luft (Physik) sich zusammen gezogen hat.

    Minimal geringeren Druck bei kaltem Wetter nehme ich bewusst in Kauf um durch mehr Walkarbeit mehr Temperatur in den Reifen zu bekommen. Kommt auch etwas auf den Reifentyp an, bei welchem Druck der sich wohl fühlt.

    Meine Erfahrung ist, über den Herstellernenndruck zu gehen ist niemals sinnvoll.

    Unter dem Nenndruck zu bleiben, bis zu zwei Zehntel hat sich oft bewährt...und zwar eher bei kaltem

    Wetter.

    Genau, warm anziehen, darauf achten das man sich nicht selbst abschnürt, durch z.B. übertrieben dicke Schichten, welche dann nicht mehr unter die Jacke passen.

    Selbst bei solchem Wetter: Warme Funktionswäsche als Grundierung, Halskrause und gute Sturmhaube, ggfls. eine zweite Schicht drüber, uU auch mal einfach noch eine Weste aus einem Isolierstoff (nicht dick) und darüber dann meine Reusch Hybridkombi (Textil, mit Lederbesatz an entscheidenden Stellen) funktioniert top.

    Ab ca. 8 Grad aufwärts dann Lederkombi mit Funktionswäsche drunter und fertig.


    Zum fahren selbst: immer schön geschmeidig und nichts hektisches, dann geht das schon, sofern man keine völlig schrottigen Reifen hat. Bei starken Schwankungen der Außentemperatur an Anpassung des Reifenluftdrucks denken, welcher in Abhängigkeit von der Temperatur ist.

    der HJC RPHA maxEvo

    ist zwar bequem und komfortabel, leise, liegt gut im Wind, wir besitzen selbst einen, der sowohl mir, als auch meiner Gattin passt, jedoch wird der kaum noch eingesetzt, da er ausgesprochen schlechte Sicherheit bietet. Ich verweise in dem Zusammenhang auf die geschätzte Seite von sharp

    https://sharp.dft.gov.uk/


    Sie trägt gerne Ihren Caberg DukeII, der schaut auch gut aus finde ich, selbst habe ich das Modell schon einem Crashtest unterzogen, was er mit Bravour und Sternchen überstand (Reh tot, Kopf heile). Des weiteren haben wir noch einen AGV sportmodular, ein Traum in Leichtigkeit und Kompaktheit. Mein Lieblingshelm, die Gattin hatte den auch schon auf, saß perfekt, war leise

    und wird AGV typisch auch sicher sein.

    Meine Frau sagt, der AGV leistet eindeutig am wenigsten Windwiderstand.

    Selbst bin ich damit bereits 280 gefahren, ging bestens, der oben erwähnte Caberg DukeII konnte das allerdings ebenfalls.

    es wäre aber ein komischer Zufall, das es sich auch hier wieder um eine 14er handelt.

    Ich erwähnte es schon oft, bei 14ern gab es eine Charge von Motoren, wo der Wurm drin war.

    Wärst Du lange mit so deutlich zu wenig Öl gleich ab Inspektion unterwegs gewesen, so hätte sich vorm Schaden sehr wahrscheinlich zuvor mal der Öldruck gemeldet.

    Die ER6 Motoren gelten als solide und statistisch sieht es auch so aus.

    Eine Häufung von aabgerissenen Ventilen gab es, wurde hier auch schon anderwo thematisiert,

    in einem schmalen Bauzeitraum. Das war etwa Anfang 2014.

    Es gibt aber tatsächlich einen konstruktiven Schwachpunkt, welcher sich am stärksten im Chassis der "f" Versionen auswirkt. Die Wärmeableitung (bei gehobenen Außentemperaturen)

    bei Dauerbelastung von > = 8000 Up/M ist grenzwertig knapp. Das habe ich selbst und später noch zusammen mit dem seligen Christian Mende gemessen. Wer Landstrße zügig fährt, oder gar Rennstrecke, oder zügig BAB mit kurzen Zwischensprints, ist davon prinzipiell nicht betroffen, daher dürfte es sich bei den meisten in der Praxis nicht auswirken. Wer aber mal Strecke macht und länger als drei Minuten (am Stück) bei gehobenen Außentemperaturen dies Betriebsbedingungen hat, der ist davon betroffen. Die Öltemperatur steigt dann zügig an, geht auf über 120 bis 140 Grad. Das kann ein gutes Öl zwar ab, aber es reicht das sich Spreu von Weizen anfangen zu trennen. D.h. je nach Qualität steigt der Ölverbrauch dann an (Messpunkt in der Ölwanne, an "hotspots" sind die Temperaturen freilich eh höher). Erste Abhilfe bei solchen Bedingungen ist tatsächlich ein Öl, welches thermisch stabiler ist. Daher gingen wir damals auf die Warm -50er Viskosität...und das wirkte sich eindeutig aus. Es gab daher damals auch den Plan, einen Ölkühler nachzurüsten, was nebenbei eine kleine Erweiterung der Gesamtölmenge mit sich brächte. Die Umsetzung erfolgte lediglich deshalb nicht, weil die Maschine damals aus anderen Gründen weiter verkauft wurde

    und letztlich Christian leider viel zu früh verstarb.

    Nichts desto trotz, angenommen der VK der "f" hätte 99 Euro höher ausfallen dürfen, so hätte ich bei Kawa in entspr. Entscheidungsstelle einen Ölkühler durchgesetzt. Die Kollegen von Suzuki machten das bei der vergleichbaren SV650 (sie hat ab 2003 einen Ölkühler) und wissen warum.

    Von alledem wird die Vulcan aber eher nicht betroffen sein, womöglich nichtnmal die "n", da die "f" sich wegen der Verkleidung thermisch anders verhält.


    Ein Punkt, wo man über das Kühlwasser geringfügig Einfluss nehmen kann, ist das original-Kühlwasser gegen das "Motul motocool Expert" zu wechseln. Die Spitzenwerte fallen dadurch drei Grad (auch gemessen) niedriger aus.



    Eine Anmerkung sei noch zu den "Herstellervorgaben" gemacht: Selbige sind immer ein Kompromiss aus Nutzen und Kosten und Funktion, sowie zt auch Partnerverträgen mit bestimmten Lieferanten. Jedoch geht es bei jenen ganz klar nicht zwangsläufig um das Optimum. Man ist im Zweifelsfall auf der sicheren Seite, man macht damit nichts völlig falsch...gewiss. Dennoch ist vielfach Raum für Verbesserungen. Das geht los bei der Bremsflüssigkeit, jeder der mal auf der Rennstrecke Einsätze hatte wird das bestätigen können, geht weiter über die Kühlflüssigkeit (s.o.) und macht auch beim Öl nicht halt. Das kann man fast beliebig fortsetzen, z.B. bei den Reifen, wer von Auslieferungsreifen später auf Wunschreifen wechselt, wird in den allermeisten Fällen eine Verbesserung erleben.

    Das musste ich noch los werden.


    An sonsten ist alles wie beim Umgang mit dem eigenen Körper. Mit Hirn und alles in Maßen, dann hält es lange

    Anfang 2014 gab es ne Charge, wo etwas faul war. Die älteren hielten eh gut (siehe auch silverSurver) und spätere offensichtlich auch wieder. Die ohne Vorwarnung hoch gegangenen (ZT hier ausm Forum) waren ausm Gedächtnis 2014er.

    Ja, das meine ich ja. Das Getriebeöl rein für selbiges. Euer Motor Im Bereich Kurbelgehäuse, Kolben/Zylinderwände usw. wird freilich über das 2 Takt Öl geschmiert. Diese Technik war bei den Zweitaktern der übliche Weg. Ältere Viertakter (luftgekühlte GS z.B) hatten ebenfalls einen abgetrennten Getriebeölkreislauf, bis zu welchem BJ weiß ich nicht, ist auch wurscht.

    Die Straße war dabei nicht das Problem, sondern das kein Anhänger zwischen dem Moped und der Straße war :harr


    Risse > auswechseln


    Um die 105 bis 115 € für einen Satz Heidenau K60 oder Conti TKC80 wären eine gute Investition.

    Macht das aber erst, wenn die Vergaser OP so weit funktioniert hat, dass das Dingen auch wirklich läuft. Schaut auch mal nach dem Getriebeöl. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat die auch eine Nasskupplung in einem Getriebeölkreislauf. Ggfs. mal wechseln, womöglich ist das auch noch seit 1981 da drin...