Lösen Kettenritzel

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  • Hallo,


    hat jemand ein Tip für das Lösen des Kettenritzel bei der Versys?
    Ist das normales Rechtsgewinde oder muss man das gegen den Uhrzeigersinn lösen.


    Mein Bruder versucht gerade diese Mutter zu lösen und ist sowas von fest das Ganze.


    Gibts irgendweklche Tricks dabei?


    lg Jens

    :abfeiern Auf einen Schlauen muss auch ein Dummer kommen, sonst funktioniert das ganze System nicht mehr :super

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  • die ist mit über 200Nm angezogen ;) langer hebel, oder schlagschrauber ;)

    Sex drugs and rock'n roll :teach::teach::teach::teach:


    hihi

  • über 200NM? aber die Drehmomententabelle sieht dort glaub 125NM vor für das anziehen. Und Links- oder Rechtsgewinde?

    :abfeiern Auf einen Schlauen muss auch ein Dummer kommen, sonst funktioniert das ganze System nicht mehr :super

  • Das ist normales Rechtsgewinde. Festziehen nachher mit 125 Nm - wie du schon richtig festgestellt hast.


    Beim Lösen einfach einen langen Hebel benutzen, kaputt geht da nichts - nur Mut, das klappt schon...

    LG, Jan

    Hätte Gott gewollt, dass Moppeds sauber sind, wär' Spüli im Regen... :toeff

  • Als wir bei M@rkus seiner ER-6f den Kettensatz gewechselt hatten, hat auch ein langer Hebel nicht geholfen. Erst nachdem der große Schlagschrauber zum Einsatz kam, hatten wir Erfolg. :punk

  • Zitat

    Original von melli-pirelli
    Als wir bei M@rkus seiner ER-6f den Kettensatz gewechselt hatten, hat auch ein langer Hebel nicht geholfen. Erst nachdem der große Schlagschrauber zum Einsatz kam, hatten wir Erfolg. :punk


    ...so siehts aus!


    Mit 'nem langen Hebel gewinnt man da auch keinen Blumentopf. Das einzige was passiert, ist das sich die Kette immer weiter spannt und beim dran herumzupfen töne von sich gibt.


    Ein großer Schlagschrauber ist das einzig was kurz und schmerzlos geht. Da ist das Losreissmoment (hoffe es hieß so) schön hoch und somit hat die Mutter verk....!

  • Hab jetzt auch das Problem werde auch einen großen Schlagschrauber nehmen weil es mit langen Schlüssel nicht geklappt hat. Ist die erste Maschine wo ich es mit normalen Werkzeug nicht hinbekommen habe.Gruß Gonzo

    :aetsch:Hätste nicht gedacht

  • Ich hab die mit nem Drehmomentschlüssel mit Verlängerung und viel Kraft los bekommen.


    Wenn Du aber ne Möglichkeit hast mit Schlagschrauber würde ich das machen.


    Bequemer gehts nicht.

    Gruß Jochen


    175724_3.png



  • ich bin zu einer Werkstatt die haben es mit einen Schlagschraubar hinbekommen aber selbst der hat eine ganze weile gebraucht und sogar eine Nuss zerstört


    danach wieder etwas angezogen und dann gemütlich zu hause weiter geschraubt
    hab 5 Euro Taschengeld da gelassen und gut wa

    Fehlende PS werden durch Wahnsinn ersetzt.


    2005 Smart CDI Pure @ 132.508 Km

    2006 Kawasaki ER-6N ABS @ 34.994 Km
    2007 REX RS 450 @ 11.612 Km Verkauft


  • Ich hab die Mutter erst los bekommen, nachdem ich die Sicherungsscheibe rundrum ganz flach geklopft hatte.
    Vorher war nix zu machen, auch nicht mit nem Schlagschrauber:

    Grüße vom See,


    Eki

  • Mein Feund hat die Schraube mit mir auf dem Motorrad nicht aufbekommen. Das Hinterrad hat sich mit mir auf dem Motorrad durchgedreht.


    Hab aber einen sehr netten Reifenhändler in der Nähe. Da hab ich meinen Charme spielen lassen und der hat mir dann in 3 Sekunden mit einem Schlagschrauber die Mutter gelöst. :P

  • Akkurates Plattklopfen des Sicherungsbleches ist wie eki schrieb, absolute Voraussetzung, damit das was wird!
    Die Flanken der Mutter sind sehr flach, da rutscht sonst alles ab, was man ansetzt.


    Wer zwei Muttern dieser Größe besitzt, sollte eine als "Spezialwerkzeug" Plan schleifen. :yeah:

    Beste Grüße
    Ritsch ;)

  • Wozu eigentlich diese wahnwitzige Ritzelmutter?
    Da sind doch keine nennenswerten Kräfte am Werk, was soll der Mist also?
    Seit Jahrzehnten nervt Kawasaki damit die Kundschaft (andere Hersteller tun das leider auch).


    Grad die Kawa teilzerlegt zur Werkstatt ums Eck geschoben. Nix. Deren Schlagschrauber hätte noch ein Mü mehr Dampf gehabt, aber das wollte der Chef nicht riskieren.


    Super super nervig dieser Krampf!


    Erklärt mir mal, warum dort nicht - wie bei anderen Modellen auch - ein Seegerring ausreicht?


    Tachosignal zählt nicht, das kann man easy anders lösen und gab es bei zB Er5 nicht. Man hatte aber die selbe Mühe mit dem Ritzel.

  • Kostengünstige und sichere Möglichkeit das Ritzel zu befestigen :)
    Aber was meinst du mit keine nennenswerten Kräfte am Werk?
    Das ist doch eines der am härtesten belasteten Teile am ganzen moped :D


    Meine ging auch schwer aber mit einer ordentlichen Verlängerung für größeren hebelarm ging sie ab.

  • Eine Nut in der Getriebeausgangewelle, die entsprechend verzahnt ist (für einen formschlüssigen Sitz des Ritzel) und ein Sicherungsring damit das Ritzel nicht abhaut.
    Es wirken keine Kräfte in die Richtung in die die Mutter sichert. Also quer zur Fahrtrichtung.


    Gut, vielleicht hat es ja mit der Verzahnung von Welle und Ritzel zu tun und die Mutter sorgt dafür, dass das Ritzel null Spiel hat und sich bei leistungsstärkeren Maschinen die Getriebeausgangswelle nicht abnutzt...

  • Der Trick lautet "erhitzen", Schlagschrauber auf-zu-auf-zu-auf-zu. Paar mal und das Ding geht gut ab.

  • Zitat

    Wozu eigentlich diese wahnwitzige Ritzelmutter?


    Da sind doch keine nennenswerten Kräfte am Werk, was soll der Mist also?


    Es gibt z.B. bei Ducati eine Befestigung mit einem Überwurfblech, das versetzt verzahnt sperrt und mit zwei 6er Schrauben befestigt wird.


    Abgesehen davon, dass sich lustigerweise unefahrene mit der Fummelei schwertun und nicht auf Anhieb kapieren, wie das System funktioniert, ist die Gefahr des Lösens sehr groß, da hier keine zusätzliche Schraubensicherung vorgesehen ist.


    Wer schon mal Nichtschrauber (und ich meine gerade die die sich für Schrauber halten) beim Ritzelwechsel über die Schulter geschaut hat, kommt aus dem Kopfschütteln (z.B. Kettendehnung) nicht raus. Ist schon sinnvoll, wenn das von jemandem mit Plan gemacht wird.


    Die Zentralmutter ist die kraftschlüssige, spielfreie Verbindung von Ritzel und Getriebeausgangswelle trotz Temperaturschwankungen, Schmierung, Vibrationen und zwei Kraftwirkungsrichtungen, der schwierigsten aller Schraubverbindungen.


    Bei anderen Befestigungen kommt es zu Verschleiß an der Getriebeausgangswelle. Da ist dann die Meckerei noch größer ...

    Gruß Micha :thumbup:
    "Der Reitwagen": Siegen, stürzen oder Defekt vortäuschen!
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    > Eilige ERna

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    2 Mal editiert, zuletzt von Kai Zen ()

  • 110Nm + Sicherungsblech ist masse genug---wozu noch "Loctite" wissen nur die Kawa-Götter
    übrigens: bei meinem ersten (2006er) Ritzel musste ein LKW-Pressluftschrauber zum Lösen her