Stahlbus-Ventile für Bremsen - Anzugsmoment

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Hallo zusammen,

    ich mal wieder mit einer Frage. Ich möchte zukünftig meine Bremsflüssigkeit regelmäßig selbst wechseln und entlüften und werde mir dazu Stahlbus-Ventile vorne und hinten einbauen. Sind zugelassen beim TÜV und erfordern keine ABE o.ä. Das passende Ventil für die Vulcan S habe ich schon gefunden (M8x1,25x16 mm).

    Hat jemand eine Ahnung bzgl. Anzugsdrehmoment der Ventile im Bremssattel vorne und hinten? Ich kann hierzu leider nichts finden...

    Oder sonst noch irgendwelche Tipps bzgl. Einbau? Liqui Moly Bremsflüssigkeit DOT 4 (Bremsflüssigkeit DOT 4 | LIQUI MOLY) ok? Die Anleitung sagt nur "DOT 4" als Anforderung.

    Danke und allen eine gute Zeit! :punk

    Felix

  • Wenn ich mich richtig erinnere steht das in der beiliegenden Montageanleitung drin. Im Kopf habe ich 8Nm - aber ohne Garantie. In der Rep.-anleitung meiner ehemaligen Honda VT1100 ist für die Originalen 5,5 Nm angegeben. Ich schaue am Abend in die Rep. von der ER6.

    L.G. aus Wien

    Karl

  • Im WHB unserer ER-6F (EX650C/D) steht 7,8Nm für das Bremsentlüftungsventil drin.

    Wenn der Bremssattel soweit identisch sein sollte, dann kannst du das übernehmen.

    Aber denk dran, nach Fest, kommt ab!

    Gruß

    Micha

    Unser Fuhrpark:

    Honda NC750X DCT (RH09)

    Kawasaki ER-6F (EX650C/D)

    Suzuki GSX-S1000GX (WEK3)

    Yamaha Tracer 900 (RN43)

  • Danke euch beiden! Ich hatte auch irgendwas mit 8 Nm gelesen, allerdings war ich mir nicht sicher, ob die richtige Schraube gemeint war. Werde es mal mit 7 versuchen, damit es nicht zum "ab" kommt.

  • Werde es mal mit 7 versuchen, damit es nicht zum "ab" kommt.

    Warte mal auf die Lieferung und dann lese die Montageanleitung. Die 8Nm vom WHB sind nur zum Schutz des Nippels.

    Das Stahlbus besteht aus (zwei) Teilen, dem Sockel der in die Bremszange geschraubt wird und dem Ventil. Wenn in der Montageanleitung 10Nm für den Sockel steht dann mach das so. Wegen 2-3 Nm mehr wird das Gewinde der Bremszange nicht ausreissen. Das Oberteil des Ventils muss ja auch mit einer gewissen Kraft zugeschraubt werden, es macht ja keinen Sinn wenn du beim öffnen des Ventils das ganze Teil aus der Bremszange schraubst.

    Also - Geduld und den Erhalt der Ventile abwarten.

    Wird schon werden-ist ja kein Hexenwerk:]

    L.G. aus Wien

    Karl

  • Hallo Leute,


    kurzes Update: Ich habe heute die Stahlbus Ventile eingebaut. Habe tatsächlich vorne nach Gefühl anziehen müssen, weil keine Nuss hier Platz hatte. Hinten habe ich die lt. Anleitung 10 Nm genommen.

    Befüllen und Entlüften hat super geklappt!

    Aber: Blöderweise kommt sich das Ventil am Bremssattel vorne minimal mit der Bremsleitung in den Weg. Vor allem, wenn die Ventilkappe drauf ist.

    Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich es vorne sicherheitshalber wieder ausbauen sollte. Theoretisch könnte man die Bremsleitung lösen und etwas auf die Seite drehen, aber das mache ich nicht, da ich mich da nicht gut auskenne.

    Was meint ihr? Lieber wieder das alte Ventil verbauen?

  • Ja kann ich, klappt einwandfrei. Was meinst du mit falsch? Ist halt leider bauartbedingt so...

    Einmal editiert, zuletzt von pn77 (4. Mai 2026 um 07:24)

  • Schick die Bilder an Stahlbus weiter und frag nach Empfehlung.

    Rückmeldung Stahlbus:

    "Eventuell kann man die Hohlschraube lösen und etwas verdrehen, sodass das Platzproblem sich löst. Das ist aber aus der Ferne schlecht einschätzbar. Wenn die Gummileitung älter als 10 Jahre ist, sollten Sie darüber nachdenken diese gegen Stahlflex zu tauschen. Die meisten Hersteller geben dies auch so vor."

    Diese Antwort hätte ich mir auch selbst geben können 😅

    Werde es aber jetzt so versuchen, bevor ich alles wieder rückbauen muss... dann muss ich halt danach wieder entlüften. Hat jemand eine Ahnung, welche Aluscheiben unter die Hohlschraube kommen? Müssen ja nach dem Lösen dann erneuert werden...

    Mich regt es allgemein ziemlich auf, dass man seitens Kawasaki nirgends einen Teilekatalog für sein Modell finden kann, der die Größen und technischen Details - zumindest der Verschleißteile - anzeigt. Viele Reparaturen sind so easy... aber wenn man nicht das passende Teil findet... naja...


    ich wollte damit nur ausdrücken, dass ich das mit einem dauerhaften Kontakt zur Leitung nicht verwenden würde.

    Sehe ich genauso und werde ich auch nicht. Deshalb bin ich hier ja auf der Suche nach einer Lösung :hi

    • Offizieller Beitrag

    Mich regt es allgemein ziemlich auf, dass man seitens Kawasaki nirgends einen Teilekatalog für sein Modell finden kann, der die Größen und technischen Details - zumindest der Verschleißteile - anzeigt. Viele Reparaturen sind so easy... aber wenn man nicht das passende Teil findet... naja...

    Das ist leider bei allen so, bzw. mir ist kein Hersteller bekannt, der so etwas noch macht. Alle sollen bitte ganz brav zum Vertragshändler...

  • Hi

    Also jetzt muss ich mich doch mal einschalten. Wer ein ordentliches Werkstattbuch erworben hat wird da auch fündig. Bei meiner Vulcan steht für die Dichtringe z.B.: WASHER-SEAL,10.1X14.5X1.5 (Ref # 49091) Mal weniger meckern und mehr schauen.

    Tom :hi

    Kurz hinter dem Grenzbereich lauert der Tod.

  • Hmm.. bei mir ist leider keine Angabe drin :kaffee

    Einmal editiert, zuletzt von pn77 (5. Mai 2026 um 07:52) aus folgendem Grund: wie oft denn noch??????? Bitte keine Vollzitate des vorigen Beitrags!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Schraube die Leitung langsam locker bis sie sich verdrehen lässt , drehe sie vorsichtig in die richtige Position und schraube sie wieder fest. Höchstwahrscheinlich ist eine neue Dichtung oder ein entlüften nicht erforderlich.

    L.G. aus Wien

    Karl

  • Danke für den Tipp. Leider hat das nichts gebracht, da man sie nicht verdrehen kann. Sie wird durch die Form des Bremssattels in Position gehalten und man könnte sie wenn dann nur um 180 Grad drehen (was keinen Sinn macht). Ich habe mal ein Foto dazu gemacht, auch wenn man das darauf nicht wirklich gut erkennen kann. Man hat hier keine andere Chance als es so zu lassen. Ich beobachte es jetzt, wie es sich verhält und verwende die originale Silikonkappe.

    Dateien

    Einmal editiert, zuletzt von pn77 (5. Mai 2026 um 07:54) aus folgendem Grund: gggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr

  • Jetzt werd ich aber böse:grmpf: Den Stift haben die natürlich nur da ran gemacht weil er nerven soll:nein2 Zu Manipulationen an der Bremse aufzufordern find ich :angry1

    Tom:daumenrunter:

    Kurz hinter dem Grenzbereich lauert der Tod.

    Einmal editiert, zuletzt von pn77 (5. Mai 2026 um 07:55) aus folgendem Grund: Vollzitat

  • Der ist nur dazu da damit sich der Anschluss nicht verdreht- was normalerweise nicht passiert. Wenn man neue Stahlflex montiert gibt es solche Verdrehsicherungen auch nicht . Zumindest bei meinen Leitunge von Spiegler nicht.

    L.G. aus Wien

    Karl