ER6n - Feder Ausrückhebel Kupplung

Du siehst das Forum als Gast - als registriertes Mitglied stehen dir alle Forenbereiche zur Verfügung. Wir freuen uns auf dich!

  • Servus zusammen!

    Habe bei bisherigen Problemen immer als Mitleser bei euch Hilfe gefunden,
    jetzt mein Erster Beitrag, zu dem ich nichts finde.
    Hoffe mal, im richtigen Bereich :hi

    Es geht um die Rückholfeder des Ausrückhebels der Kupplung.
    Also die Spiralfelder, welche auf dem Ausrückhebel am Kupplungsdeckel sitzt
    und den Hebel in seinen Endanschlag ziehen soll.

    Ersatzteilnummer lautet 92145-0066

    Diese Feder ist bei mir gebrochen.

    Daher die Frage, wie ich die neue Feder einbauen kann.

    Reicht es, den Kupplungszug auszuhängen um dann den Hebel nach oben rausziehen zu können?

    Oder muss dafür der Kupplungsdeckel runter?
    Soweit ich gelesen habe, brauche ich dann eine neue "Dichtmasse", wenn ich den Deckel wieder montiere.
    Gibt es da einen O-Ring oder wird zum Abdichten ein spezielles Dichtmittel benötigt?
    Auch gleich den Dichtring am Ausrückhebel neu machen?

    Für die tiefer Interessierten:
    Die Kupplung trennt und schließt sauber.
    Der Kupplungshebel am Lenker geht jedoch nach Betätigung nicht ganz in den Anschlag zurück,
    ich kann mit der Hand noch etwas nachdrücken.
    Dies sieht man auch in der Kreisbewegung des Ausrückhebels an der Kupplung. Durch das Nachdrücken
    kann ich den geschätzt nochmal 2-3° zurückdrehen.
    Man merkt aber auch, dass der Hebel in dieser Endposition fühlbares, rotatorisches Spiel hat,
    daher denke ich, die Kupplung schließt sauber.

    Daher ist der Austausch der Feder nicht unbedingt notwendig und tut dem Fahren erstmal
    keinen Abbruch. Jedoch möchte ich, dass an meinem Mopped alles top funktioniert und keine
    Themen offen sind, die "man mal irgendwann erledigen könnte" =)

    Vielen Dank schon mal & Grüße :]

  • Hallo und Willkommen im Forum.

    Um die Feder zu tauschen ist es am einfachsten, den Bowdenzug am Kupplungshebel (oben am Lenker) auszuhängen.

    Anschließend am Kupplungskorb den Bowdenzug aushängen.

    Am besten mit einer Zange den Kupplungshebel (der am Kupplungsdeckel) im Uhrzeigersinn drehen. Dann lässt es sich am einfachsten aushängen.

    Anschließend mit der Hand und Gefühl den Kupplungshebel (am Kupplungsdeckel) gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis es nicht mehr weiter geht.

    In dieser Position kannst du ihn nach oben hin rausziehen. :daumenhoch:

  • Moin Crider490,


    danke für deine Antwort.
    Die Feder habe ich bestellt und werde es genau nach deiner Anleitung machen.

    Melde mich, sobald erfolgreich :super

    • Offizieller Beitrag

    auch von mir herzlich willkommen!


    Was ich nicht ganz verstanden habe: Zuerst schreibst du von einer gebrochenen Feder, dann hört es sich aber so an, dass lediglich der Handhebel nicht mehr ganz zurückgeht. Das könnte dann natürlich auch noch an einem verschlissenen Drahtzug liegen.

  • Hey pn77,


    der Handhebel geht tatsächlich nicht mehr ganz zurück.
    Soll er ja eigentlich auch nicht, ein bisschen Spiel muss da sein.

    Du kannst ihn mit der Hand nachdrücken, so dass der Ausrückhebel am Kupplungsdeckel dann auch in den Endanschlag geht.

    Hab mal ein Bild im Anhang gemacht, da ist das - übertrieben dargestellt - eingezeichnet.
    Ich gehe davon aus, dass für diesen Restweg die gebrochene Rückholfeder verantwortlich ist.

    Selbst wenn der Ausrückhebel nicht ganz im Anschlag sitzt, ist etwas Spiel vorhanden.
    Daher schließt die Kupplung schon sauber.

    Ist eher eine Schönheitsreperatur.

    Wenn das nicht hilft, werde ich mal den Kupplungszug tauschen.
    Sollte ja kein Hexenwerk sein :]

  • Meine das Reperaturverfahren wie von Crider490 beschriben, auch schon so gelesen zu haben.

    Allerdings, ohne eigene Erfahrung von meiner Seite aus.


    @ Pn77,

    aus Schöheitsgründen ist die Feder sicher nicht verbaut.

    Da geht es eher darum, das Ausrücklager nicht permament an der Kupplung anliegen zu lassen.


    @ Zeng21,

    natürlich auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum :] .

    Wenn Deinen Kupplungszug dann eh ausgehängt hast, kannst den ja auch gleich auf Leichtgänigkeit prüfen.

    Wenn Dir da etwas schwergängig vorkommt, am besten gleich mit ersetzen.

    Gab da auch schon Probleme mit gerissenen Kupplungszügen.


    Den Kupplungszug hatte ich an meiner damaligen Versys vorsichtshalber bei 50 Tkm gewechselt.

    Gruß Michael :)

  • Der verstärkte Verschleiss der Kupplung durch einen nicht leichtgängiigen Bowdenzug und erst recht durch eine gebrochene Rückholfeder wird immer gerne unterschätzt.

    Auch wenn im Renneinsatz der Bowdenzug bevorzugt wird, habe ich für eine permanente, quasi verschleißfreie Bedienung die hydrauliche Betätigung von Magura montiert.

  • So liebe Leute,

    ich melde mich mit einem Update.

    Dank der Anleitung von Crider490 war der Tausch der Feder in kürzester Zeit erledigt.

    Bei der Gelegenheit noch den Kupplungshebel an den Gleitflächen gereinigt, etwas geschmiert und den Kupplungsschalter ausgetauscht.

    Das "Problem", dass der Ausrückhebel immer noch leicht Spiel hat bzw. sich mit dem Kupplungshebel ganz wenig zurückdrücken lässt, bleibt trotz neuer Feder bestehen.

    Mei, is halt so :D

    Sollte es beim Fahren zu einem Problem werden, tausch ich mal den Kupplungszug.

    Auch wenn die Kupplung sauber schließt und trennt.
    Hat ja schließlich schon 66k km mit der ersten Kupplung.

    Ich bedanke mich bei euch für eure Hilfe! :punk

Diese Inhalte könnten dich interessieren: