ER-6f 2016 - Topcase Halterung - wie viel Kg kann man darauf packen?

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  • Hallo Romi,


    Hm.. eigentlich müsste Kawa diese Werte irgendwo angeben... :floet Dein Link funktioniert bei mir übrigens nicht. :egal


    Für mich sieht das aber schwer nach einem Givi Monokey-System aus (Universaladapterplatte und Topcase), welches Kawa hier einfach ins eigene Zubehörprogramm übernommen hat. Vor einigen Jahren gab Givi hier eine maximale Belastung von 10kg an. Ob das heute auch noch so ist, weiß ich nicht.

    Viel wichtiger ist aber eigentlich, dass man von Zeit zu Zeit die Trägerplatte auf festen Sitz überprüft.


    Bei normalem Gepäck sollte man aber eigentlich nicht über die zul. Belastbarkeit kommen. Du transportierst ja sicher keinen Zement in Deinem Topcase, sonst wären die 48L natürlich viel zu schwer!


    Aber wenn Du es genau wissen willst, schau einfach mal bei Louis im Onlineshop nach, da solltest Du die entsprechenden Angaben finden.

    Mit Bikergruß :sfinger ach nee, der geht ja so: :hi

    Willi

    Einmal editiert, zuletzt von wjb ()

  • Das ist eine Givi Monolock Halterung

    Dafür gibt Givi 5 kg vor.

    Baust du eine Monokey Halterung ran sind es 10 Kg.


    Es geht also nicht um den Träger, sondern um die Art der Platte bzw. Verriegelungssytems.


    Zum Vergleich: packe ich eine 50 Liter Tasche von Ortlieb nur mit Kleidung voll, bin ich ungefähr bei 10 Kg.


    Diese pack ich allerdings auf den Sozius.


    In das Topcase kommen Sachen, auf die ich schnell Zugriff haben will, zB. Waschbeutel, Landkarten, zweites Paar Handschuhe, evtl. Regensachen, Erstehilfe-Set, Dokumente, etc.


    Das wiegt nicht viel und beinflusst weniger. Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Danke an alle!


    Das Bild von der Halterung hat das Topcase von Kawasaki mit 30 liters. Das finde ich zu wenig und entspricht die (Monolock) 5 Kg Zuladung. Deswegen habe ich nur die Halterung bestellt.

  • Romi, ich würde auf die Gewichtsangabe nicht allzu viel geben. Das sind s.g. Laborwerte, damit werden die Dinger vom Hersteller getestet. Mit welchem Gewicht er das macht bleibt ihm überlassen. Aus Gründen der Produkthaftung wird dann auch noch ein saftiger Sicherheitsabschlag abgezogen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Systeme in der Praxis bei jeder Überladung versagen.


    Wenn Du Dir z.B. eine normale Reisetasche kaufst stehen da i.d.R. überhaupt keine Angaben zu Volumen oder max. Gewicht. Trotzdem darfst Du diese Tasche auf Deinem Motorrad verwenden. Und das ist m.E. genau der "springende Punkt", denn ich würde jedes motorradspezifische Befestigungssystem einer mit Riemen und Spanngurten festgezurrten Reisetasche vorziehen.


    Ich fahre seit Jahren auf längere Touren (5 - 8 Tage und 2500 - 4000 km) und da braucht man schon so an die 80 - 90 Liter/Person. Will heißen, dass jeder Koffer voll gepackt werden muss und da nehme ich auch keine Gepäckwaage zur Kontrolle. Dabei kamen so ziemlich alle gängigen Gepäcksystem-hersteller zum Zuge (BMW, Hepco & Becker, Krauser, Shad und Givi) und weder mir, noch irgend jemandem den ich kenne oder getroffen habe, ist jemals ein Koffer fliegen gegangen. Dabei habe ich mich auch nicht immer an die vom Systemhersteller empfohlene Höchstgeschwindigkeit gehalten.


    Was ich aber bei jedem Gepäcksystem oder Anbauteil mache, ist eine eigene Prüfung (welches Material wurde verwendet und wie bzw. mit welchen Schrauben wird es befestigt). Außerdem führe ich einen einfachen, aber heftigen Belastungstest durch. Hat das Teil bestanden, vertraue ich ihm auch mein Gepäck und ggf. sogar mein Leben an.

    Daher habe ich beispielsweise nie das Monolocksystem von Givi, sondern ausschließlich das Monokeysystem verwendet. Bei meinem Belastungstest hatte ich nämlich plötzlich das Monolock-TC in der Hand. Mag ein Materialfehler gewesen sein, aber mein Vertrauen war halt futsch.


    Seit einigen Jahren verwende ich eigentlich nur noch Teile von Hepco & Becker soweit das möglich ist, weil ich der deutschen Fertigung und dem verwendeten Material schon fast blind vertraue. Trotzdem stand auf dem Solorack für meine Vulcan S "max. Zuladung 5kg". Was nun wirklich absoluter Quatsch ist, denn das Teil ist aus massivem Stahl gefertigt und ich weiß wie lange ich, unter Verwendung eines Markenbohrers und reichlich Schneidöl, benötigt habe um für mein Helmschloss zwei 5er Löscher in diesen Stahl zu bohren. Befestigt wird das Teil mit den gleichen Schrauben und Aufnahmen, mit denen auch der Soziussitz befestigt wird. Kurzum habe ich dem Ding auch mal mein eigenes Gewicht anvertraut. Und siehe da, kein Knacken, Verbiegen, oder sonst irgend etwas. Da lache ich doch wohl über die popelige Angabe des Herstellers und würde da zur Not auch 30 Kg Gepäck bedenkenlos draufpacken.

    Mit Bikergruß :sfinger ach nee, der geht ja so: :hi

    Willi

    Einmal editiert, zuletzt von wjb ()

  • Hallo zusammen,


    ich habe die Topcase Halterung von Kawasaki bekommen. Die Montage sind auf Englisch und Japanese. Es steht eine Begrenzung von 120 Km/h und 3 Kg.


    Hat jemand Erfahrung mit mehr Kg und Geswindigkeit mit diesem Topcase Halterung?


    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • ich habe eine Versys von 2006 mit der originalen Halterung. Diese wurde von SW-Motech zugeliefert. Wie hoch dort die Belastungsangabe war weiß ich nicht mehr, sie war aber auch lächerlich gering. Darauf habe ich ein großes Topcase (Givi E450) und schon einige Touren mit deutlicher "Überladung" damit gefahren, völlig ohne Probleme.

  • an der 2014er ER6F hatte ich das TopCase-konstrukt, es ließ sich heftig überladen (Katzenstreusack). Wurde so jedoch nur innerorts gemacht. Sonst bis gut 5KG war nie ein Thema, Federvorspannung ggfs. einen Klick erhöht. Fahrstabilität war immer ein Thema mit dem Case bei Seitenwind. Bei normalen Windverhältnissen unproblematisch.

    man nennt mich auch monza3cdti
    monzol.de so grinsen Motor und Fahrer um die Wette :daumenhoch:

  • Es steht eine Begrenzung von 120 Km/h und 3 Kg.

    :tongue: Hast doch gelesen was ich oben geschrieben habe!


    Gut, wer Angst hat oder hypervorsichtig ist, kann sich ja an die Herstellerangaben halten. Es soll ja sogar Leute geben, die ziehen sich noch 'nen zweiten Pariser drüber...nur so zur Sicherheit! :mlaugh

    Mit Bikergruß :sfinger ach nee, der geht ja so: :hi

    Willi

  • Topcase-Halterung jetzt gebaut!

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  • Gut, wer Angst hat oder hypervorsichtig ist, kann sich ja an die Herstellerangaben halten. Es soll ja sogar Leute geben, die ziehen sich noch 'nen zweiten Pariser drüber...nur so zur Sicherheit! :mlaugh

    Hey Disliker,

    Nicht, dass mich das jetzt jucken würde. Ich frage mich aber:

    geht Ihr eigentlich zum lachen in den Keller, oder gehört Ihr selbst zu "diesen" Leuten? :mlaugh

    Mit Bikergruß :sfinger ach nee, der geht ja so: :hi

    Willi

  • Hallo zusammen!

    Nutze mal den Fred von Romi, da meine Frage sich quasi ums gleiche Thema dreht. Eigentlich wollte ich kein Topcase, da ich mit meinen Satteltaschen ausreichend zurechtkomme. Aber da meine Tochter hin und wieder gerne mitfährt, wäre ein Topcase mit Rückenpolster doch sehr sinnvoll.

    ABER..... wie schon Romi schreibt, Herstellerangabe Zuladung 4kg!!!! Das passt doch absolut nicht zusammen. Nur der Druck der durch das Anlehnen erreicht wird, ist um ein vielfaches höher als die 4kg! Habe bei Louise und Polo viele Cases verglichen. Die meisten haben die max. Zuladung von 3kg. Wenige eine Zuladung von 10kg. Aber für alle gibt es Rückenpolster :irre

    Habe in der Bucht ein Shad SH39 inklusive Halterung für die Er6 für 120 Euronen gefunden. Hat von euch jemand Erfahrung mit dem Teil?


    Grüße Carsten

  • Man sollte bedenken, dass die Hersteller-Tests i.d.R. den schlechtesten denkbaren Fall abbilden, also schlecht bis nicht gesicherte, kompakte Beladung. In dem Szenario kann selbst eine eher leichte Fracht bei abrupter Beschleunigung (Vollbremsung, Bordstein runter fahren, Unfall...) überraschend große Kräfte entwickeln. Gut gesichert (immobilisiert!) sollte eine "Überladung" folglich keine Probleme machen. Meine 70 l Oxford-Tasche darf jedenfalls offiziell nur mit (ich meine) 6 kg beladen werden, hat aber auch schon mehrere Touren mit 20 kg + unbeschadet überstanden.


    - Speed has never killed anyone. Suddenly becoming stationary, that's what gets you. -
    (Jeremy Clarkson)

  • Hi.

    Ja das ist soweit alles nachvollziehbar. Die Hersteller müssen immer vom schlechtesten Fall ausgehen, sprich maximalstes Gewicht bei kleinstem Volumen ungesichert im Topcase....

    Aber rein der Druck, den ein Kind nur durch anlehnen aufbaut übersteigt den Wert um ein vielfaches. Das passt nicht zusammen.

    Rein fiktiv mal geschätzt: Meine Tochter mit einer Größe von 130cm, und einem Gewicht von 30kg, hält sich beim Anfahren nicht richtig fest und stößt hinten an, würde ein Gewicht von ??? Kilo an der Rückenlehne aufprallen!

    Es geht mir nicht darum, dass ich dies den Cases nicht zutraue, sondern dass die Hersteller durch den Verkauf von Rückenlehnen ihre Gewichtsangaben selbst übern Haufen schmeisen. Denn Angaben zu diesem Fall sucht man vergebens!

    Grüße Carsten

  • Naja, alles nicht so eng sehen.


    In erster Linie kommt es darauf an, wie die Verschraubungspunkte am Motorrad selbst sind. Also welcher Hebel, welche Schraubenstärke.


    Das Topcase selbst und dessen Halterung sind eher zweitrangig.


    Als alter Gewalturlauber, mit viel Aufladung, bin ich immer gut gefahren, indem ich im Topcase eher leichtere Gegenstände, die aber Platz rauben, verstaut habe.


    Z. B. habe ich bei Campingurlauben dort meine Bordküche. Kocher, Gewürze, Kaffee, Einkäufe, etc. Sehr praktisch. Alles gut erreichbar.


    Ohne Camping, z.B. zweites Paar Stiefel, zweites Paar Handschuhe, Waschbeutel, Landkarten, neben sofort zugriffsbereiten Notfall Ausrüstungen, Verbandspäckchen, etc.


    Durchmischen erlaubt. Je nach Art der Reise wird man sehr schnell feststellen, was sinnvoll im Topcase aufgehoben ist.


    Es schwer zu beladen verbietet sich schon, durch die schlechtere Verteilung der Last.


    Gestopfte Klamotten gehören in Seitenkoffern oder in Packsäcken auf den Sozius. Da werden nämlich schnell 10 Kg erreicht, die sinnvoller weiter vorne und/ oder weiter unten verstaut werden sollten.


    PS: Als Topcase-Fahrer ist man beliebt. Man wird gefragt, ob jetzt nicht doch noch Platz wäre für ein Innenfutter, nachdem mittags die Temperaturen gestiegen sind. So einfach kann es sein, Gutes zu tun:irre:


    Motorrad-Schönheit überlasse ich anderen, hat bei mir eh keinen Zweck mehr. :freak

  • Kann Dir meine Eye-Case Lösung zeigen.

    Das Teil selber ist Mist, wollte aber was kleines.

    Ganz wichtig ist die Befestigung auf der Grundplatte!

    Sattes Aufliegen auf einer mögl. großen Grundplatte, große Beilagscheiben u. mögl. viele Schrauben.

    Beste Grüße
    Ritsch ;)

  • ich würde ein Topcase niemals zum "richtigen" anlehnen des Beifahrers nutzen. Dafür ist es nicht ausgelegt, auch wenn es dafür die Polster gibt. Richtigen Halt geben auch mit Topcase nur die Haltegriffe der Motorrades. Das Polster macht es nur etwas bequemer. Bei meinem Givi wäre da ohne Polster eine unbequeme Kante

  • Hallo Ritsch.

    Sehr gern schau ich mir deine Lösung mal an. Mal schauen wann ich wieder mobil bin.


    @ all:

    Danke für eure Antworten!