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  • Hallo und eine Frage in die Runde,


    hat jemand eine Empfehlung zum Kauf eines 12V Kompressors. Vor einiger Zeit habe ich mal einen gekauft, der so gar nicht taugte. Unendliche langsame Füllung und sehr ungenaue Anzeige haben dazu geführt, dass ich ihn umgehend zurück gebracht habe. Wahrscheinlich war ich mal wieder zu sparsam. Ich würde mich über einen Tip freuen.


    Gruß Kawasack

    Spontanität will gut überlegt sein.

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  • Hallo, muss es 12V sein, oder geht es um einen leichten, mobilen Kompressor?

    Egal, ob 12V oder 230V, achte darauf, dass du einen Kompressor mit einem Druckbehälter von ca. 5L nimmst.

    Für 230V Kompressoren habe ich mir neulich eine Übersicht gemacht und könnte weiter helfen. 12V wird wohl schwierig, was ordentliches zu finden.

  • Hallo,


    die Idee war schon ein kleiner , mobiler Kompressor den man u.U. auch unterwegs über die Bordsteckdose betreiben kann.


    Gruß Kawasack

    Spontanität will gut überlegt sein.

  • Hallo,

    das ist wie die Quadratur des Kreises. Gibt es, geht, kostet aber richtig Geld.


    Das Problem ist, dass ein einfacher 230V Kompressor für Hausgebrauch ca. 1.100 W Leistung hat. Das sind bei 12 V über 90A Strom. Also im über den Daumen die Leistung, die der Anlasser einer ER zieht.

    Die kleinen 12V Geräte haben nicht mal 1/10tel dieser Leistung. Es kann also gar nicht richtig funktionieren.


    Es gibt schon gute 12V Kompressoren, zum gleichen Preis kannst Du aber auch eine gebrauchte ER kaufen.


    Schau mal bei ebay unter folgenden Artikelnummern:


    ohne Tank: 272934179646

    Mit Tank: 222773217140 oder 362427806976


    Die haben aber alle so viel Leistung, dass du sie auf keinen Fall an einen Zigarettenanzünder hängen kannst. Da haut es dir sofort die Hauptsicherung raus, die haben meist nur 30A. Runde 500W = 40A.


    Alternative: Fußluftpumpe?


    Gruß

  • cJarek


    Können die Autokompreesoren das denn definitiv besser? Klein genug sind sie ja .


    ER6-Treiber


    Fußpumpe ist keine schlechte Idee, aber sperrig und wahrscheinlich schwer, oder?


    Gruß Kawasack

    Spontanität will gut überlegt sein.

  • cJarek

    Nicht wirklich. Das Teil ist auch nur ein ganz, ganz billiger Membrankompressor. Der schafft mal gerade 3,5 bar.

    Solche Teile sind gemacht, für "brauche ich 1 x im Leben". Da ist es dann auch egal, wie lange das Füllen eines Reifens dauert. So was ist ja wohl bereits vorhanden und erfüllt die Ansprüche nicht.


    Fußpumpe: ebay: 113292200181

    Gibt es für ein paar Euro in jedem Baumarkt und wird so um die 600 g bis 800 g.


    Manometer:

    Glaub aber bitte nicht, dass die Manometer an solchen Billiggeräten was besseres sind, als grobe Schätzeisen. 2/10 oder mehr rauf oder runter sind dort normal. Wenn es korrekt sein soll, unbedingt ein extra Manometer als Präzisionsinstrument kaufen. Schau mal hier:


    https://www.motorradonline.de/…uefer-im-test.526344.html


    Ich würde immer einen Analogen bevorzugen, da kann keine Batterie leer sein.

  • Solche Teile sind gemacht, für "brauche ich 1 x im Leben". Da ist es dann auch egal, wie lange das Füllen eines Reifens dauert.

    Die Teile die ich kenne schaffen ein Autoreifen in ca. 5 Minuten auf 2.5 Bar - ist also nicht ewig lange. Und dass auch öfter als ein mal.

  • Stimmt, runde 5 min. für einen Reifen. Wer damit zufrieden ist, weil er nur alle Jubeljahre mal einen Reifen nachfüllen will - alles Bestens. Das ist aber nichts, was ich wirklich für was anders gebrauchen kann. Kein Behälter, geringe Ansaugleistung und kaum Druck. Die Teile sind genau für solche Einzeleinsätze wie mal einen Reifen nachfüllen gedacht. Es sind aber keine Geräte, die man als "mobilen 12V Kompressor" bezeichnen könnte. Mit einem richtigen Kompressor fülle ich einen Reifen in 10 sec., da werden 5 min. verdammt lang. Und wenn ich Kawasack richtig verstanden habe, hatte er ein solche Teil und war damit nicht zufrieden. Hat vermutlich seine Anforderungen nicht erfüllt.


    Wer will, kann sich ja aus einem solchen Minikompressor und einem Druckbehälter einen einfachen, mobilen Kompressor selber bauen. Ist kein Hexenwerk. Durch den Tank kann man etwas Druckluft ansammeln und diese dann z.B. zum Ausblasen nutzen. Drucklufttanks mit 5L gibt's bei ebay bereit für unter 50,- €. So ein Kompressor Marke "Selbst gebastelt" würde dann keine 100,- € kosten.

  • Ohne Vorgabe wird es viele und somit eigentlich keine Antwort geben.

    Grund des Einsatzes? Und jetzt bitte nicht "Um einen Reifen mit Luft zu befüllen."


    Zuhause nehme ich entweder den den mobilen Drucktank, der im Keller vom Kompressor befüllt wurde oder auch mal zur Kontrolle und um etwas Druck nachzusetzen einen Rennkompressor, landläufig profan auch Standpumpe genannt. In beiden Fällen mit einer kalibrierten Druckanzeige. Mit einer vernünftigen Standpumpe füllt man auch einen Motorradreifen in annehmbarer Zeit und kann mehr Druck als mit einer Fußpumpe aufbauen wenn es sein sollte. Für's Rennrad taugt sie sowieso.


    Die billigen Fußpumpen und 12V Kompressoren zeigen alles mögliche an, da sie sehr heiß werden.

  • Kai Zen


    Also es geht schon darum einen Reifen mit Luft zu befüllen.

    1. Wollte ich mir ersparen vor dem Sonntagsausflug mit mehreren Motorrädern an der Tanke vorzufahren. Mal eben Druck überprüfen während man sich fertig macht wird dann zur Nebensache.

    2. Wenn der Aufwand minimal ist kontrolliert man auch gewissenhafter.

    3. Manche Tanken lassen sich die Kontrolle inzwischen bezahlen bzw. funktionieren die Kompressoren nicht richtig. Habe schon häufiger erlebt, dass der Ventilanschluß nicht richtig dichtet.

    4. Auf Tour bleibt man u.U. bei einem mäßigen Luftverlust mobil. Die wenigsten Reifen platzen ja wirklich.


    Gruß Kawasack

    Spontanität will gut überlegt sein.

  • Kai Zen


    Der Rennkompressor ist keine schlechte Idee, habe ich sogar noch in der Garage stehen. Mal sehen , ob der Anschluss passt.


    Gruß Kawasack

    Spontanität will gut überlegt sein.

  • Habe dieses Teil, misst seit Jahren zuverlässig 0,1bar zu wenig, kostet fast nix, hat keine Batterie u. nach jedem Messen muss die Luft aus dem Gerät entlassen werden.

    Mache es wie Kai: Zuhause, Fahhradpumpe vom Aldi, VOR der Fahrt, mit kalten Reifen.

    Der Prüfer ist dann in nem kleinen Plastiktütchen im Tankrucksack, falls es mal verdächtig werden sollte.

    https://www.atu.de/shop/Felgen…uckmanometer-3-bar-FS4039

    Beste Grüße
    Ritsch ;)

  • Funktioniert seit ca. 20 Jahren. Zeigt auch das an, was der separate Luftdruckprüfer anzeigt.


    Natürlich gelb:dance


    Kostet keine 20 Euro. Voll aus Kunststoff. Gefühlt unkaputtbar. Auch der Anschluss musste noch nie gewechselt werden und ist immer noch dicht und hält fest.


    Marke BETO. HIGHLY RECOMMENDED.