Gabelöl Viskositäten Tabelle

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  • Servus Gemeinde, hier eine Übersicht.


    Die Unterschiede sind teils gewaltig, sodass man sich nicht wundern braucht, wenn man ein 10 W drin hat und ein 10 W kauft, dann plötzlich eine überdämpfte oder unterdämpfte Gabel hat. Bei mir war es so, dass ich zur Zeit ein Putoline 10 W drin hatte, mit über 50 centiStoke, dass Originale hat aber nur 33. Ich muss zugeben, mir war nicht klar, dass es bei der selben Verkaufsbezeichnung (z.B. 10 W) so krasse Unterschiede gibt. Kein Wunder, dass die Fuhre bei schlechten Straßen weg gesprungen ist. Jetzt habe ich die Hälfte raus und ein 5W von Castrol rein, damit die Viskosität runter kommt. Mischen ist ja kein Problem.


    Motul
    FORK OIL EXPERT
    Light 5W = 17,9 cSt
    Medium 10W = 35,9 cSt
    Medium Heavy 15W = 57,1 cSt
    Heavy 20W = 77,9 cSt


    FORK OIL FACTORY LINE
    Very Light 2,5W = 15 cSt
    Light 5W = 18 cSt
    Medium Light 7,5W = 24 cSt
    Medium 10W = 36 cSt


    Castrol
    Castrol Fork Oil 10W = 15 cSt
    Castrol Fork Oil 15W = 46 cSt


    Castrol Synthetic Fork Oil 5W = 28,51 cSt
    Castrol Synthetic Fork Oil 10W = 42 cSt


    Wilbers
    Wilbers Fork Oil SAE 2,5 = 6,7 mm²/s
    Wilbers Fork Oil SAE 5 = 22,5 mm²/s
    Wilbers Fork Oil SAE 7,5 = 33,7 cSt
    Wilbers Fork Oil SAE 10 = 51,0 cSt
    Wilbers Fork Oil SAE 15 = 67,5 cSt
    Wilbers Fork Oil SAE 20 = 99,4 mm²/s


    Liqui Moly
    Liqui Moly Fork 05W = 17,2 cSt
    Liqui Moly Fork 7,5W=22,7 cSt
    Liqui Moly Fork 10W = 28,5 cSt
    Liqui Moly Fork 15W = 43,9 cSt


    Ravenol
    RAVENOL Fork Oil Ultra Light 2,5W = 19,8 cSt
    RAVENOL Fork Oil Light 5W = 20,2 cSt
    RAVENOL Fork Oil Medium 10W = 32,8 cSt
    RAVENOL Fork Oil Heavy 15W = 46,0 cSt
    RAVENOL Fork Oil Very Heavy 20W = 68,0 cSt




    Fuchs- Silkolene
    Fuchs- Silkolene PRO RSF 2,5WT = 13,6 mm²/s
    Fuchs- Silkolene PRO RSF 5WT = 26,7 mm²/s
    Fuchs- Silkolene PRO RSF 7,5WT = 37,19 mm²/s
    Fuchs- Silkolene PRO RSF 10WT = 47,36 mm²/s
    Fuchs- Silkolene PRO RSF 15WT = 92,95 mm²/s
    Fuchs- Silkolene EXTRA HEAVY SAE 20W = 67,7 mm²/s
    Fuchs- Silkolene EXTRA HEAVY SAE 30W = 105 mm²/s




    OEHLINS GABELOEL
    FG43 : SAE 7,5W = 19,0 Centistoke
    NO.05: SAE 10W = 20,0 Centistoke
    NO.10: SAE 20W = 40,0 Centistoke
    NO.20: SAE 40W = 98,0 Centistoke


    Motorex
    Motorex Racing Fork Oil 2,5W = 15,1
    Motorex Racing Fork Oil 5W = 22,6
    Motorex Racing Fork Oil 7,5 W = 35,9
    Motorex Racing Fork Oil 10W = 52,5
    Motorex Racing Fork Oil 15 W = 69,8

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  • Danke, meine Rede. Die Unterschiede sind frappant.


    Man muss sich an die passende cSt-Größe ranfahren, bzw. aufgrund der Verhältnisse das wahrscheinlich besser passende Öl raussuchen.

  • Moin,


    Trail an Error. Bei einer Gabel ohne Einstellmöglichkeiten, ist es halt so. Die Grunddämpfung kann man nur über die Viskosität einstellen. Und das bedeutet eventuell auch mehrmalige Wechsel.


    Durch die Mischung bin ich jetzt von 52cSt auf ca. 40 cSt runter. Bin schon gespannt, wie es jetzt auf der Haus-Schlecht-Strecke aussieht. Da ich bis 5 C plus fahre, war es vorallem unter 15 Grad zu hart.

  • Testfahrt :thumbsup:


    Na, das hat sich mal gelohnt. Versteh auch nicht, warum ich das immer auf die lange Bank geschoben habe.


    Ja, jetzt springt in 95 % der Fälle nichts mehr nach außen weg. Jeder Kanaldeckel wird satt genommen. Bremsen in Schräglage über Kanaldeckel oder geradeaus bei einer normal starken Bremsung ist einfach ohne Springen machbar.


    Und noch ein positiver Effekt, es ist fast gar keine Shimmy Neigung bei 60 km/h mehr feststellbar.


    Auch das Eintauchen bei Vollbremsung ist linearer und nicht gleich verhärtet. ERGO Ich brauch beim nächsten Wechsel irgendwas mit ca 40 cSt.


    PS:


    Durch die Viskositätsänderung ändert sich nichts am Negativfederweg. Hab ich schon zweimal nachgemessen. Immer erstmal schauen, passt die Feder zum Gewicht, mit dem das Krad regelmäßig belastet ist. Also messen. Ist es so, dass der Negativfederweg um mehr als ein Drittel des Gesamtfederweges ausmacht, kommt erst mal eine straffere Feder rein oder man kann begrenzt vorspannen mit weiteren Unterlegscheiben. Da nutzt auch ein härteres Öl oder eine Reduzierung der Luftsäule nichts. In seltenen Fällen ist die Feder auch zu straff (Fliegengewichte). Minimum ca. 25 mm (Rennerle) bis 35 mm (Tourerle) Negativfederweg.


    Dann kann ich mich der Dämpfung (Viskosität) und anschließend der Luftsäule zwecks Progression widmen. In dieser Reihenfolge.


    PPS: Fahre MT-07 mit progressiven Wilbers, die wäre auch mit 10W Wilbers-Öl zu hart. Negativfederweg ist bei mir genau ein Drittel. Etwas weniger als mit Serienfeder, da die progressiven meist am Anfang etwas weicher ausgelegt sind.

  • Was sind centiStokes? Der Eintrag bei Wikipedia, dass es sich um eine Masseinheit der Viskosität handelt, hilft mir nicht wirklich weiter.

    Fallsch du in e Baustell nei, kannsch du nur in Karlsruh sei

  • Sie beschreibt das „Viskositäts-Dichte-Verhältnis“ und wird in der SI-Einheit mm²/s bzw. häufig noch in „Centistoke“ (cSt) angegeben. Das Prinzip der Messung der kinematischen Viskosität basiert auf der Zeit, die ein Öl benötigt, um bei einer bestimmten Temperatur mittels Schwerkraft durch eine definierte Strecke einer Kapillare zu fließen. Mit Hilfe der Kapillarkonstante des „Viskosimeters“ wird dann auf Basis der Durchflusszeit die kinematische Viskosität ermittelt.


    Alles klaro?

  • :D Oha, Physik-Untericht. Ist lang, lang her ;) .
    @ Mats, gute Frage wusste ich auch nicht.


    Grüße
    Toni

    Grip ist wie Luft - beides vermisst man erst, wenn's nicht mehr da ist.... :yeah:

  • Danke.
    Unter Durchflusszeit durch eine Kapillare kann ich mir was vostellen.


    Mit einer Einheit Fläche pro Zeit würde ich vielleicht einen Maler messen ;-)

    Fallsch du in e Baustell nei, kannsch du nur in Karlsruh sei