Probleme beim Gang einlegen bzw beim Schalten

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  • Ich hab seid gestern ein Problem beim Schalten. Es passiert öfters das der Ganghebel nicht in seine Ursprungsstellung zurück schnappt. Wenn ich zB runterschalten will und den Ganghebel drücke schnappt der Wahlhebel nicht auf "wagrecht" zurück, sondern bleibt da wo er ist wie als würde man ihn gedrückt halten. Somit kann ich nicht mehr richtig runter wie auch hoch schalten. Passiert mir in beide Richtungen, ist nicht immer so aber so häufig das es mir seid gestern wirklich als störendes Problem aufgefallen ist. Kupplung habe ich auch alles nachgestellt daran liegt es nicht. Also die Kupplung trennt sauber. Zu erwähnen wäre das ich meinen Kettensatz getauscht habe, was eventuell sein könnte ist das durch den Schlagschrauber da irgendwas die Grätsche gemacht hat oder ausgeschlagen worden ist. Was aber komisch wäre weil anders als mit nem Schlagschrauber macht die Werkstatt die Ritzelmutter auch nicht runter. Nun meine Frage, was könnte das sein? Wie behebe ich das Problem? Nächste woche soll die gute nach Korsika fahren und hätte das gerne bis dahin behoben.
    Öl is drinnen, Kupplung trennt sauber, der Hebel ist nicht verbogen. Kann irgendwas im Getriebe oder auf der Welle ausgelutscht sein? Meine Erna hat erst 37000 runter und das sollte das Getriebe sauber wegstecken.

    - 1951 Radex
    - 1976 Hercules MP4 :krieger
    - 2005 Er6n

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  • Jup war im Neutral. Aber irgendwas ist kaputt, jetzt ist die Frage was?
    Ich frage nacher bei meinem Kawa Spezel nach, ob der ne Idee hat. Weil kann mir nicht vorstellen das das Getriebe jetzt wirklich nen Schuss hat. Wenn der Gang drinnen ist passt alles kein knirschen oder mahlen oder der gleichen.
    Und vorallem ist das nicht der erste Kettensatz den ich wechsel, nur das erste mal an der ER und so ein Problem hatte ich bisher noch nie.

    - 1951 Radex
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    - 2005 Er6n

    Einmal editiert, zuletzt von Francis ()

  • Das steht dazu im WHB (Anhang), es ist nur sehr eigenartig das es jetzt erst nach dem kettenwechsel aufgetreten ist.
    Kettenspannung und Flucht passt? Wie lange ist das Motoröl schon drin?


    Müsste dann ja die Feder oder der Federarm sein der Probleme beim zuruckspringen macht, aber da wird sich bestimmt noch jemand mit mehr Ahnung melden :D

  • Also das zurückspringen des Hebels ist eigentlich nichts anderes als das korrekte Einrasten der Getriebeklauen.
    Die Welle an der das Ritzel hängt ist die sekundär Welle.
    Es gibt auch eine Feder am Schalthebel, jedoch hat die eine untergeordnete Funktion. Rastet der Gang während der Fahrt oder auch im Stand beim langsam Vorwärst schieben ein, geht der HEbel in seine Ausgangsstellung da die Getriebeklaueb ineinander greifen und die Schaltgabel entlastet wird


    Bevor ich jetzt hier das worst case szenario aufmale, wenn du schaltest geht der hebel nicht mehr zurück...aber behält er dann den nächsten Gang auch drin?
    Oder springt auch der Gang raus?


    Alternativ, Test für zuhause.
    Aufsitzen, Motor aus, in neutralstellung. Das Fahrzeug vorwärts rollen und in den ersten schalten. Dabei sollte der Gang einrasten, Hebel in die normal Stellung zurück und das Fahrzeug sich nicht weiter bewegen können. Jetzt nen stück zurück, hebel Hoch und in den zweiten schalten wärhend das Fahrzeug ein stück vorwärts rollt.
    So schaltest du mal alle Gänge hoch und wieder runter. Rastet jedesmal der Gang sofort ein, sind wir schonmal einen Schritt weiter

    Ride hard or stay home!


    Du kannst das so machen, aber dann ist das halt kacke...

    Einmal editiert, zuletzt von JPPeterson ()

  • Das Öl ist keine 3000 km alt. Anfang der Saison hat sie frisches Öl bekommen.


    Fahren an sich ist auch kein Problem, man muss sich halt immer vergewissern ich welcher Position der Ganghebel ist. Denn die Gänge gehen ohne Probleme rein, wenn der Ganghebel nicht gerade unten bzw oben bleibt.


    Habe jetzt mit meinem Kawa Händler gesprochen. Der meinte auch das es sehr ungewöhnlich sei. Es gibt eine Feder die den Ganghebel in seine Ursprungssellung zurück holt. Die sitzt hinter der Abdeckung vom Ganghebel. Diese Feder und die dazugehörige Dichtung habe ich jetzt mal bestellt. Sind morgen da, bau ich gleich ein und erstatte dann Bericht ob das Problem damit behoben ist. Feder und Dichtung kosten zusammen etwa 10 Euro, und er meinte das von Kawasaki das mit 1 1/2 h Arbeitszeit angesetzt wird.


    Er gibt mir auch eine Explosionszeichnung mit, ich schau dann das ich diese anhänge falls noch jemand das gleiche Problem haben sollte.

    - 1951 Radex
    - 1976 Hercules MP4 :krieger
    - 2005 Er6n

  • Lad dir doch einfach das Werkstatthandbuch für dein Modell runter, da hast du alle Explosionsbezeichnungen und Arbeitsschritte punkt für punkt drin stehen.


    Hier leider nur für die F, aber sollte ja bei der N genau so sein. KLICK MICH

    2 Mal editiert, zuletzt von GreenNinja ()

  • Also ich habe heute morgen die Teile geholt, als ich gesehen habe wie fett die Feder ist, die dafür zuständig ist das der Hebel wieder in die Richtige position gebracht wird, dachte ich mir fast das es die nicht ist. Also das ganze aufgemacht und nachgeschaut.
    Raus kam das es mir (in dem Werkstattbuch auf Englisch S. 330, in der deutschen Version der Er6n S. 328 ) den "Neutral Switch Holder" bzw den "Neutralstellungsschalterhalterung" auf der Schaltwalze zerlegt hat. Die genaue Teilenummer ergänze ich sobald ich sie habe.


    Wie auch immer es mir das Teil zerlegt hat, die Einzelteile haben mir wahrscheinlich den Hebelmechanismus Blockiert, also nichts von wegen Feder ausgelutscht... einfach nur Fremdkörper die den Mechanisch blockiert haben. Ich habe alle Einzelteile gefunden, im Getriebe ist also (hoffentlich) nix gelandet. Ölwanne mach ich trotzdem mal weg um sicher zu gehen.


    Ich würde ja ein Bild anhängen aber die Datei ist zu groß...

    - 1951 Radex
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    - 2005 Er6n

    3 Mal editiert, zuletzt von Francis ()

  • Also das Ersatzteil kam nicht mehr rechtzeitig vor dem
    Motorradurlaub. Das Ganze hat jetzt knapp 3000 km gehalten. Ich hatte keine
    Probleme beim Gangeinlegen und die Probleme sind allgemein nicht mehr aufgetaucht.
    Der im Buch sogenannte Neutralschalterhalter hat sich zwar zerlegt aber an der
    Funktion hat sich nichts geändert. Es war also wirklich so, dass die
    Einzelteile den Mechanismus der Schaltkralle blockiert haben. Wenn es nicht im
    Urlaub den Motor geschrottet hat ist es wohl nicht so wild. Ich tausche das
    Teil jetzt auf jeden Fall mal aus.

    - 1951 Radex
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  • Der Hebel ist doch bestimmt für die "Neutral Finder" Funktion zuständig oder?
    Ist bei kawas so das man ab einer gewissen Geschwindigkeit immer vom ersten in neutral landet, ab unter 20kmh oder so.
    Das soll eine Hilfe für Fahranfänger darstellen neutral leichter zu finden.
    Das würde auch erklären wieso du ohne das Ding 3000km ohne Probleme fahren konntest, braucht man ja nicht unbedingt.


    Kannst ja mal testen ob du wenn du langsam fährst einfach vom ersten Gang in den zweiten Schalten kannst oder ob neutral dazwischen kommt.

  • Funktioniert wie gesagt alles ohne Probleme. Ersatzeil ist da also tausche ich es auch aus. Und ja des ding heißt in der Anleitung Neutrallstellungsschalterhalter. An dem setzt die Schaltkralle an. Ich hab immernoch keine Ahnung wie ich den geschrottet habe aber normal ist das nicht das der kaputt geht was heißt das ich den zerlegt haben muss.

    - 1951 Radex
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