E-Bikes - Probefahrt ZERO

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  • Hi ! :hi


    Ich wollte die Info einfach mal für die Berliner und im Umkreis wohnenden teilen.
    Wer Interesse an einer 60-90 minütigen Probefahrt eines Modells von ZERO hat, beim Zweirad-Shop Cintula in Berlin Tempelhof ist das möglich. Dort sind einige Modelle verfügbar.
    Habe mir heute mal spontan zum nächsten Freitag 15 Uhr die SR reserviert. Freue mich schon heftigst ! :sabber


    ZERO: http://www.zeromotorcycles.com/de/motorcycles
    Cintula: http://www.cintula-honda.com

  • Musst nur die Tour gut planen, dass du es auch wieder zurück schaffst.

  • Kaki
    Viel Spass beim Probefahren!! Interessante, aber noch viel zu teure Technik ( habe da auf deren Webseite etwas von 17 k Euro plus gesehen).
    Ich denke nicht, dass sich so etwas in den nächsten 20 Jahren durchsetzen wird. Da haben wir das Glück, noch im Ölzeitalter zu leben....
    Nichtsdestotrotz bin ich auf Deine Beurteilung gespannt.

  • Klar teurer Spaß, aber ich mache verschiedenste Probefahrten ja nicht aus möglichen Kaufgründen. Hier interessiert mich nur mal das Feeling so eines Geräts. ;)
    Laut Datenblatt ist das Teil schon aufgrund der Reichweite völlig uninteressant für mich, aber darum geht es mir nächste Woche nicht.
    Mal davon abgesehen: der Kaufpreis mag hoch sein, aber setz das mal ins Verhältnis zu den Wartungsarbeiten. Ab den Punkt könnte sich das rechnen.
    Ein Freund hatte mir vor kurzem von seiner Probefahrt mit der DSR berichtet und sein Sohnemann hatte die FX genommen.
    Die Leistungsentfaltung soll sehr beeindruckend sein. :D
    Von daher fiel mir die Wahl leicht und ich entschied mich für die dritte Variante. :)

  • So nen Elektromotor ist schon ne spannende Sache.
    Keine Drehmomentlöcher mehr, dazu auch bei kleinen Motoren ein relativ hohes Drehmoment, relativ Wartungsfrei, keine Lärmpötte drunter die Anwohner dazu motivieren für Streckensperrungen auf die Barrikaden zu gehen....


    Solange es jedoch keinen wirklichen Durchbruch in der Akku Technik gibt (kleine, leistungsfähiger, günstiger) werden sich Elektromopeds nicht durchsetzen können.
    Eigentlich Schade, das Konzept ist schon interessant

  • Vom Fahrgefühl her ist das bestimmt `ne feine Sache. Die Bikes sehen auch nicht schlecht aus. Aber dieser Akkuklotz unter`m Sitz statt eines schönen Motors ...


    Ein Manko sind auch die "Tankstopps". Wer will schon über eine halbe Stunde (oder wie lange diese Dinger laden) an der "Tankstelle warten.


    Aber gespannt bin ich trotzdem.


    Ich finde es auch erstaunlich, das Harley Davidson als eine der ersten ein Zerobike vorgestellt haben. Gerade die. Zwecks Sound und Auspuffblubbern.


    Ich stelle mir gerade `ne Horde Hells Angels vor, wie die über den Asphalt summen.

  • Ja die Berührungsangst mit Elektrofahrzeugen ist hoch. Brauch ich nicht, geht doch auch so, das wird nie was, wie soll das mit den Akkus gehen, blablabla. Das selbe Gewäsch gab's bei der Abschaffung der Dampftechnik.


    Hätten wir nach Beginn der individuellen Mobilität den Fahrzeugelektroantrieb nicht 100 Jahre in der Mottenkiste vermodern lassen, wären wir sicherlich viel weiter.


    Die Elektromotoren in meinem Hybridfahrzeug sind 'ne Macht, der Eimer zieht von 100-200 km/h am Drehmomentgummiband leistungsstärkeren Fahrzeugen auf und davon. Die Modellbautechnik hat vorgemacht wie industrielle Eletromotortechnik für Mobilität genutzt werden kann. Das Leistungsgewicht eines Quadrokopters wäre mit herkömmlicher Verbrennertechnik nicht zu realisieren. Irgendwann ist dann der Rest auch langsam aufgewacht und fing an über den Tellerrand hinaus zu denken.


    Im Leistungsgewicht ist der Elektroantrieb der Verbrennungstechnik überlegen. Die Reichweite hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Den Arbeitsweg von je 25km könnte ich mittlerweile problemlos mit einem E-Fahrzeug zurücklegen.
    Weil sich der einmal monatlich tankende Dieselfahrer nicht vorstellenkann, sein Fahrzeug bei jeder Gelegenheit en passant zu betanken, wird die Technik als unpraktikabel abgetan.


    Die Anschaffung eines E-Fahrzeuges in den nächsten ist für mich beschlossene Sache, einfach damit ich mir selbst ein Bild machen kann.


    Der Diesellüge (die übrigens schon seit mindestens 15 Jahren bekannt ist) haben alle gerne geglaubt. Jedoch vergleichsweise sauber und leise durch die Gegend zu fahren ist für die meisten offenbar eine unglaubwürdige Fantasterei.


    Wer mal hinter die Kulissen schaut und mitbekommt wie die Lobbyisten ins Rotieren kommen, weil Deutschland doch tatsächlich letztendlich den 1,5fachen Jahresbedarf an Energie allein aus erneuerbaren Energien erzeugen könnte, merkt dann wieder durch welchen Sumpf wir schwerfällig waten müssen.

  • Für mich ist auch seit einiger Zeit Sonnenklar, das mein Diesel und der Benziner nicht mehr mit Verbrennern ersetzt werden.
    Es hat sich für mich seitdem auch völlig erübrigt, dass ich danach schaue wie früher immer.....


    Selbst, wenn die Karren plötzlich verrecken, fahr ich mit Bahn, Fahrrad für ne Zeit zur Arbeit.


    Was wurde früher über die Einführung des Katalysator gestritten. Sicherheitsgurte, Airbag ABS.....


    Norwegen wird wohl ab 2025 Verbrenner gänzlich verbieten.


    Ich denke mal, dass sich an der Ladeinfrastruktur noch etwas tun muss und das wird auch passieren.


    Die Leistungsentfaltung eines EMotors ist einfach gnadenlos und faszinierend.


    Wer über den Preis meckert, ist sich nicht im Klaren darüber, dass Verbrenner Folgekosten in der Gesellschaft verursachen, die in der Berechnung im allgemeinen nicht mit berücksichtigt werden.


    Was für meine Autos gilt, ist immo auch ein Gedankenspiel für meine 2 Rädrige Mobilität.
    In 5 Jahren wird ER wohl 6 Stellig werden.
    Dann wirds vielleicht Zeit zum Umdenken auch dabei

  • Ich bin völlig einer Meinung mit den zwei Vorrednern.


    Aber solange als erstes ein Zubehör Auspuff her muss wird noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten sein.


    Die zweite Frage ist, wie komme ich die 1000 km an einem Tag z.B. zur Fähre nach Irland.


    Die Kapazität muß sich also auch noch erhöhen.

  • Tja, das geht nicht heutzutage :-)
    Halbe Stunde laden und 200 km Reichweite effektiv.
    Das ist gar nicht mal so utopisch. In 5 Jahren wird das klappen.
    Dann klappt auch meine Rechnung wieder :-))

  • Ich bleibe lieber beim Verbrennungsmotor, die Entwicklung bei den E Fahrzeugen steckt noch viel zu sehr in den Kinderschuhen und ist noch viel zu teuer. Die Akkus sind extrem teuer und mit großer Sicherheit genau ins Beuteschema von Dieben passen.
    Wer ein E Bike besitzt, weiß wovon ich spreche.
    In 50 bis 100 Jahren, wenn das Ölzeitalter zu Ende geht, dann werden E / H2 Fahrzeuge mit Sicherheit ihre Berechtigung erlangen.
    Ich persönlich sehe mehr Vorteile bei der Wasserstoff Technologie gepaart mit E Motoren, Suzuki zeigt hier bereits was Erfolge:
    Das Aufladen der Akkus passiert während der Fahrt über die Brennstoffzelle.


    http://www.motorradonline.de/s…stoffzelle/200234?seite=4

  • Kinderschuhe ist das, was man daraus macht...
    In 5-10 Jahren wird es ne 1a Infrastruktur zum Laden geben.
    Noch Orientieren sich die Verbraucherpreise für E Fahrzeuge an den Diesel Kfz. Die Kilometerkosten liegen in Etwa gleich bis leicht drüber.


    Lass mal das Wachstum weltweit anziehen incl diverser Krisen und Einigung des Kartells.


    Auf jeden Fall verspüre ich eine gewisse Vorfreude auf die Veränderungen.
    Weniger Lärm, Ruß, Abgase.
    Motoren mit Drehmoment ohne Ende. Ladepausen. Entschleunigung.


    Und Kai Zen und Kaki brauchen immer die passenden Adapter an der Rennstrecke :hi

  • Man sollte bei der ganzen Diskussion über E-Antriebe sich mal vor Augen führen, dass die aktuell bekannten Li-Vorräte, die zumindest nach aktuellem Stand als Basis der Akkus gelten, nicht ausreichen, um alle aktuell fahrenden Fahrzeuge mit Akkus zu versorgen.
    Dazu kommet, dass, wenn man man die ganze Herstellungsette ansieht, das E-Auto nicht mehr ganz so dolle aussihet.
    Klar, es erzeugt keine Abgase, aber die Herstellung der Akkus ist teilweise nicht ohne.
    Somit ist eben nicht nur entscheidend, was hinten rauskommt....
    Und wo kommt der Strom denn Nachts her und wenn kein Wind weht??? Dann wird er in Kraftwerken produziert, die fossile Brennstoffe nutzen oder (ein Gräuel für eine gewisse Klientel) sogar aus gang ganz bösen Atomkraftwerken....
    Und ehrlich habe ich keine Lust 30 - 60 min Pause zu machen, um weitere 300 - 400 km fahren zu können (im Auto jetzt).
    Daher ist meiner Meinung nach die Brennstoffzelle die Zukunft und nicht der Akku.


    Viele Grüße


    Andreas

  • Kinderschuhe ist das, was man daraus macht...
    In 5-10 Jahren wird es ne 1a Infrastruktur zum Laden geben.
    Noch Orientieren sich die Verbraucherpreise für E Fahrzeuge an den Diesel Kfz. Die Kilometerkosten liegen in Etwa gleich bis leicht drüber.


    Auf dem Strompreis muss noch die wegbrechende "Mineralölsteuer" eingepreist werden. Auf diese vielen Milliarden Euros kann der Bund nicht so einfach verzichten. Hier in Deutschland hängt jeder 7. Arbeitsplatz an der Automobilbranche. Wenn es irgendwann einmal so weit ist, wird es enorme Veränderungen in Deutschland geben, welche eher nachteilig sein werden.
    Als ersten Schritt geht es ja eher zum autonomen Autofahren, autonomes Motorradfahren wird sicherlich noch eine Weile dauern. Dann gibt man sein Ziel in den Boardcomputer ein und wird dort ganz automatisch hingefahren.
    Die Zukunft wird so oder so sehr spannend werden.

  • Der Hemmschuh wird noch lange Zeit der Akku bleiben. Einfach weil das dafür benötigte Material genau wie Öl endlich ist und bei massenweisem Verbrauch als Akku unglaublich teuer werden wird. Ich persönlich sehe als Alternative eher die Brennstoffzelle. Deren Treibstoff kann man beliebig herstellen und wiederverwenden, wenn man die Elektrolyse per erneuerbarem Strom macht, hat man auch eine 1A Ökobilanz und das Tanken geht damit genauso schnell wie beim Verbrennungsmotor. Reichweite hat man ebenfalls deutlich mehr und braucht keinen mehrere hundert Kilo schweren Akku rumtragen.


    Trotz allem wäre ich jetzt schon geneigt einen Tesla Model 3 vorzubestellen. Finanziell lohnt sich das jedoch nicht, obwohl ich mit meiner Solaranlage sogar häufig "kostenlos" tanken könnte. Die tägliche Reichweite, die die meisten Menschen brauchen, ist so niedrig, das praktisch jeder heute mit einem E Auto fahren könnte. Ich kenne nur eine Person, die hundert km einfach pendelt. Für den würde es nur wenige Autos geben, die das leisten. Ich könnte mit 40km einfach locker mit einem E Auto pendeln nur hat mein Diesel eben mehr Platz, mehr Reichweite und kostet mich unterm Strich deutlich weniger. Die Ökobilanz ist bei einem Stromer und Hybridfahrzeug heute nicht wirklich besser als bei einem Verbrenner, da über den typischen Strommix noch viel fossile Brennstoffe verblasen werden und auch bei der Produktion der Akkus jede Menge Gifte freigesetzt werden.


    Alles lösbare Probleme aber im Moment ist ein e-Auto nur gut für das eigene Gewissen und (der weitaus interessantere Aspekt) für die Finanzierung der Weiterentwicklung.

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