Brauche mal Ideen

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  • Hallo Ihr :)


    folgendes Problem. Ich war meiner Meinung nach immer recht sicher beim Kurvenfahren usw.
    Ich war auch so Motorradkrank, das ich damals auch im Winter gefahren bin auch bei Schnee...also wenn es machbar war.
    Leider bin ich dann in einer Kurve abgeschmiert weil dort Glatteis war was ich leider zu spät gesehen habe ( ist ja auch so UNNORMAL das es im Winter Glatteis gibt) :D
    Egal habe halt nie drüber nachgedacht.


    Nun ist folgendes. Dieser Vorfall sitzt in meinem Kopf und das auch im Sommer (da könnte ja Öl oder sowas liegen) dem entsprechend fahre ich auch durch manche Kurven :angry2 ich könnte ausflippen, das nervt mich dermasen.
    Wenn welche meine Reifen sehen fragen die immer was los ist (zu großer Angststreifen)


    Also jetzt meine Fragen an Euch
    1. Wie kriege ich das aus dem Kopf? Nur schon mal an die Scherzkekse...einen Psychologen habe ich schon, aber der will nicht mitfahren um mir mein Problem zu erläutern :P:D
    Nein Spaß bei Seite.
    2. Wie ist da Eure Erfahrung wie geht Ihr damit um wenn es euch mal zerlegt hat


    Ich hoffe Ihr versteht so in etwa worum es mir geht. Einfach ein paar Tipps oder Anregungen wären echt super.

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  • Trainieren, trainieren und nochmals trainieren.
    Und immer weiter machen.


    Wenn sich die Angst festsetzt ist es logischerweise schwer die wieder los zuwerden. Vielleicht kann dir nen Anfängerkurs im Kurvenfahren der hiesigen Veranstalter helfen auf notfalls einem Ausleger möp, Vertrauen wieder aufzubauen.


    Wenn das jedoch alles nichts hilft, kann wirklich vielleicht Psychologische Beratung helfen.

  • Mein Fahrschullehrer hat damals gesagt so Loana Du fährst jetzt stig eine ACHT.
    Ich musste das an einem Tag bis zur Vergasung üben und immer kleiner werden. Klingt vielleicht doof, aber es hat mich weiter gebracht.
    Ich weiß nicht ob die Angst direkt festsitzt, aber ich habe das Problem ehrlich gesagt auch NUR in engen Kurven.


    Ein Psychologe ist ja gut und schön, aber dann müsste der sich ja mit Motorradfahren auskennen oder?!


    Ein Fahrsicherheitstraining wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert.


    Aber im Prinzip könnte ich ja auch Knieschleifen, also fehlt mir ja tatsächlich nur das Vertrauen in MICH, das ich fast liegend durch eine Kurve fahren kann.
    ODER?


    Wenn meine Mutter hinten drauf mitfährt ist es auch besser. irgendwie komisch. Ich glaube ich traue mir selber zur Zeit nicht die Kurvenlage zu die mit einem Motorrad eigentlich selbstverständlich ist

  • Wenn du einen Psychologen aufsuchst, sollte der sich vielleicht mit Angstzuständen und Verkehrspsychologie auskennen.
    Das er Motorad fährt sollte natürlich dabei das beste sein.


    Alternativ gibts dann die sicherheitstrainings, schaden kann es nicht. Vielleicht hilft es dir unter Anleitung dort Runden zu drehen und zu deiner alten form zurückzufinden.
    Vorher natürlich mal auf einem Parkplatz den du vorher penibelst abgefahren hast, versuchen mit Kreisfahrten deine Schräglage zu steigern und wieder Vertrauen darin zu gewinnen.


    Letzlich ist es nunmal eine Fahrdynamische Eigenschaft des Motorrades eine Kurve mit Schräglage besser und schneller zu durchfahren. Und viele Unfälle könnten vermieden werden wenn die Fahrer sich in gewissen Momenten eine höhere Schräglage zugetraut hätten.
    Daher vielleicht mal nen bischen Geld in diverse Trainings pumpen als in LED Blinkerchen oder anderen Optischen Schnick Schnack ;)


    Ich gehe davon aus das diese Trainings dich schon wieder in die richtige Richtung bringen werden.
    Wenn du uns verrätst wo du herkommst findet sich vielleicht auch jemand der ebenfalls ein Training absolvieren will und dann mit dir zusammen dort hin könnte. Oder jemand erfahrenes der dr vorab beim Fahren ein wenig mit Tipps behilflich sein könnte


    Und Knieschleifen ist eher subjektiv zu betrachten da dort die Schräglage bedeutend weniger ist als beim klassischen legen ;)
    Als bringt dir das Knieschleifen in Bezug auf höhere Schräglage un der Wiederentdeckung eben dieser rein garnichts :)

  • Also ich komme aus Letmathe hier in der Nähe sind:
    Iserlohn, Lüdenscheid, Dortmund, Bochum, usw. es wird hier sicherlich einige aus der Umgebung geben.


    Was das verschöneren des Bikes angeht, da musste ich nichts mehr machen, das war schon komplett verändert ;)


    Ich will ja auch gar nicht den Boden berühren, mir geht es auch tatsächlich nur darum wieder ohne Zweifel oder Angst eine Kurve zu durchfahren.
    Ich wollte eigentlich noch mal zu meinem alten Lehrer, aber der wohnt nicht mehr da wo er mal wohnte und ist seit einigen Jahren in Rente.
    Das Training werde ich mir wohl zum Geburtstag nächstes Jahr schenken ;)



    Leider habe ich keinen der vor mir her fährt, weil ich auch keinem seinen Spaß nehmen möchte weil er dann irgendwo auf mich warten muss oder so.
    Ich werde zwar öfters gefragt ob ich mitkomme, aber das sind dann welche die, naja ANDERS ;) fahren...auf dem Hinterrad, geschwindigkeitsbegrenzungen egal.
    Für mich wäre es da von Vorteil mich mit jemanden ranzutasten der nicht mehr so scharf da rauf ist dauerhaft am Gas zu ziehen und es auch mal ruhiger angehen lässt.
    Ich denke dadurch könnte ich es auch wieder langsam aufbauen :daumenhoch:


    Ich fahre ja nicht mit Stützrädern durch die Straßen :D aber ich habe eben gelernt Schritt für Schritt und nicht Bumms das muss JETZT!

  • Hier ein ernstgemeinter Tipp: Meditieren. Senkt deinen Stress, deine Angst. Stärkt dein Selbstbewusstsein, kostet nichts, kann überall ausgeführt werden, beansprucht nur 10 Minuten Zeit am Tag und es hilft wirklich. Du setzt dich in deinem Unterbewusstsein mit deinen Ängsten außeinander und gehst sie aus anderer Sicht an.


    Das Problem das du jetzt an der Backe hast ist psychischer Natur. Angst und Verunsicherung sind normal. Wir haben sie in allen Lebenslagen. Mal mehr, mal weniger. In bestimmten Situationen manifestiert sich diese. So wie bei dir jetzt. Ist aber nichts schlimmes. Da brauchst du keine Sitzung bei einem überteuerten psychologen, der die sowieso nur das sagt was du schon weißt, oder was dir jeder andere Mensch auch sagen kann.


    An alle die mich jetzt für verrückt erklären: Die Meditation ist uns von der Natur gegeben um uns zu stärken und zu entspannen. Hat nichts Esoterisches und nichts Abergläubiges. Leider haben wir es über die Jahrtausende verlernt, verdrängt oder als Humbug abgetan. Wenn es einige mal versuchen würden statt die Leute für verrückt zu erklären, könnten eventuell irgendwann mal auch die letzten Stoffel zur Einsicht gelangen. :yeah:


    Wenn du Interesse hast und ein Open Mind bist dann klick mal drauf :daumenhoch::aetsch: KLICK

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  • Hi, danke für den Tipp. Das mit dem Meditieren habe ich schon oft gehört. Ich weiss das Profisportler sich dadurch so runterfahren können, das Sie im Wettkampf bessere Leistung abrufen können.


    Wäre bestimmt mal ein guter Ansatz, aber ich gestehe, ich lasse mich SEHR schnell ablenken.
    Ich glaube ihr habt schon alle recht mit dem was ihr sagt.


    Ich hatte ehrlich gesagt gedacht ihr Stempelt mich jetzt hier auch ab (in anderen Foren ist das NORMAL)
    aber finde ich cool, dass ihr so locker damit umgeht. DANKE


    :daumenhoch::daumenhoch::daumenhoch::daumenhoch::daumenhoch::daumenhoch::daumenhoch:

  • Auch ein "Aufmerksamkeits-Defizit" will ich es mal nennen, kann man damit gut angehen. Probier es einfach mal ;) Kostet nix und Schaden kann es allemal nicht.

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  • Die Ansätze sind alle da und genannt. Für ganz harte Fälle gibt es bei verschiedenen Fahr- oder Renntrainings das "Kurven-Motorrad" eben mit "Stützrädern". Die Ausleger lassen etwa 45 Grad zu und fangen wildgewordene sicher auf.


    Ich bin mir aber sicher, dass es das nicht braucht.
    Meditieren finde ich auch den besten Ansatz, hier könnte visualisieren tatsächlich helfen. Schau dir Filme über Kurvenfahrten an, egal ob Urlaubsvideos oder Rennszenen. Das Video, dass dir am besten gefällt schaust du dir immer mal wieder an. Beim Einschlafen stellst du dir vor, dass du der bzw. die Fahrer/in dieses Videos bist und schwingst dich durch die Kurven mit eben dieser großen Schräglage. Diese Einschlafhilfe des "Kurventräumens" führt dich wieder an die Schräglage heran. So lerne ich auch Rennstrecken, bevor ich tatsächlich darauf fahre.
    Dann suchst du dir einen sehr erfahrene/n Fahrer/in bei dem du dir sicher bist, dass er/sie sicher Schräglagen beherrscht, besprichst mit ihm/ihr dein Problem und bittest ihn/sie mit dir zu fahren. Oder eben ein Fahrtraining, wobei die wiederholte persönliche Betreuung nach meinem Dafürhalten letztendlich mehr bringt.
    Jemand der sich bereit erklärt, dass mit dir zu machen, wird zwar seine eigenen Vorstellungen über den Ablauf haben, aber du solltest dir keine Gedanken machen, ob er/sie Spaß hat. Wer sich mit Erfahrung bereit erklärt ist ja nicht bescheuert und weiß was auf ihn zu kommt. Er/Sie wird sich vorsättzlich darauf einlassen und es gerne und geduldig tun. Wunder dich nicht wenn er oder sie auf 'nem vermeintlich behäbigen Tourenmotorrad sitzt. Da gibt es genügend die den Besitzern von serienmässig mit Ich-bin-verdammt-schnell-und-total-heiß-Ausstattung lange Gesichter unter die vergossene Kevlarmütze zaubern können.
    Mach einen Bogen um Poser. Auf dem Hinterradfahren ist nicht so schwer und zügig ums Eck auch nicht. Wer sich vor dir produzieren muss hat einfach ein Defizit. Und glaub einem alten Sack einfach, wenn ich behaupte diejenigen sind nicht wirklich schnell, auch wenn der A... raushängt und mal die Patella auf's Erdpech ausgefahren wird.


    Ich stelle immer wieder fest, das Anfänger und ängstliche großen Respekt vor alten Hasen haben, was Blödsinn ist. Niemand mag Distanzlosigkeit, aber einer freundlichen Bitte um Hilfe wird eigentlich immer entsprochen.

  • lass dich auf keinen Fall zu irgend etwas nötigen, es ist egal wie schnell du in eine Kurve fährst, du must dich dabei sicher fühlen.
    Wenn jemand meint,du fährst ihm zu langsam, sortiere ihn aus. Wirkliche Freunde passen sich an. Fahrsicherheitstraining ist natürlich immer hilfreich.
    Habe mich vor Jahren selber mit einem Trecker angelegt und bin einer der wenigen der es überlebt hat. Bin dann ganz gemach wieder angefangen und heute muß ich immer aufpassen das ich nicht zu schnell fahre. Hab schon einmal ordentlich zahlen müssen. :weinen .
    Also nicht verzagen und nicht unter Druck setzen lassen. Die Zeit und die Erfahrung regeln das schon. :daumenhoch:

  • Coole Sache was ihr alle so schreibt, dann kann ich ja hoffen. :thumbsup:
    Ich werde euch auf dem laufenden halten.
    Ich denke auch das kommt alles wieder.
    Bin da guter Dinge.

  • Bei unserer F haben die neuen reifen etwas dazu geholfen vertrauien in die Kurvenstabilität zu bekommen.


    Der werchsel von den Roadsmart zu MPR4 war zumindest in den Kurven ein Quantensprung.


    Ist vielleicht auch psychologiusch bedingt. Jedenfalls hab ich das gefühl das sie jetzt nicht mehr durch die Kurve rutscht. ;)


    Ein training ist auch hilfreich. Da ich 3 Motorräder in der Garage stehen habe ist auch ein Vergleich machbar.


    Im moment ist die Kawa in der Korve klar vor den serienbereiften Hondas. ;)

  • Hi, bei den Reifen habe ich leider kein Vergleich ich habe die Dunlop roadsmart drauf die waren noch neu.
    Weiss einer ob die was bringen?

  • Nunja, bringen...hm, ist alles relativ


    Die dunlop sind kein Knüller aber auch keine Katastrophe (da gibts selbst aktuell noch schlimmere Reifen)
    Aber es geht auch wiederum bedeutend besser was den Reifen betrifft.
    Dein Problem würde ich aber nicht mit dem Thema Reifen assoziieren sondern mit Innerer Überwindung und Angst. Denn allem Anschein nach hast du fehlendes Vertrauen in dich selber und nich in den Reifen.
    Dir bringt der beste Sportreifen bei 25 Grad Aussentemperatur und besten Grip-Strassenverhältnissen nichts wenn du dich nicht traust die meist max. 52 Grad Schräglage auch voll zu nutzen (aufgrund von möglichen Dingen die da so auf der Strasse dir das Rad wegreissen könnten)

  • Du hattest vorher erwähnt, dass Du danach mal in den Gegenverkehr geraten bist.
    Das deutet so ein bisschen daraufhin, das es an den Essentials wie Kurve Anfahren und Blickführung liegen kann ( wir hatten schon per PN getextet).
    Selbst wenn man das mal gelernt hat, kann die Angst einem das wieder zunichte machen.
    Ich glaube, für die Zeit bis zum Training ist ein erfahrener Fahrer vor Dir ein Vorteil. Und das Netz ist in Punkto Theorie auch sehr ergiebig.
    Das Material ist in den seltensten Fällen schuld sondern rundet die Sache später ab...


    Der Spaß kommt dann wieder beim Fahren....

  • Also auf die Reifen Schiebe ich es nicht ich interessiere mich nur für eine alternative.


    Ja ich glaube ich traue mir selber die Schräglage nicht mehr zu. Vielleicht sollte ich mal locker an jede Kurve ran gehen und immer etwas zügiger und tiefer.


    Muss einfach wieder die Anspannung raus nehmen und weit in die Kurve schauen und Nicht vor mein mopped ob da was liegt.

  • Da wo man hinschaut, da fährt man auch hin..;-)
    Bei Angst schaust halt in den Graben oder den Gegenverkehr.... Da landest dann auch....
    Tips:
    A twist of the wrist. YouTube.
    Bernt Spiegel. Die obere Hälfte des Motorrads

  • Bei den Reifen wirst du haufenweise alternativen hier im forum finden. Jedoch würde ich das abhängig von deiner "späteren" Fahrweise machen welcher der richtige ist.
    dies ist ein seperates Thema welches wie Einfahren oder das richtige Öl sehr philosophisch betrachtet wird ;)


    Ansonsten zu deiner Grundproblematik hat der Friemel dir ja gerade noch 2 gute Lehrbücher/Videos gegeben, ebenso wie Kai Zen mit dem visualisieren von Kurventechniken durch Videos, Bilder etc.
    Wobei Twist of the wrist so gesehen schon eher was für fortgeschrittene ist
    Dieses solltest du dir einfach mal zur Gemüte führen, Videos sagen bsp mehr als Tausend Worte.